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10:53 21 September 2019
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    Die russische Nationalmannschaft der rhythmischen Sportgymnastik

    „‘Saubere‘ Sportler verteidigen!“ - Russisches Olympia-Team für Rio nominiert

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    Die meisten größten internationalen Sportföderationen, darunter die Verbände für Schwimmen und Wassersport, Gymnastik, Volleyball, Ringen und andere, sprechen sich für eine Beteiligung der russischen Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro aus, wie der Präsident des Olympischen Komitees Russlands, Alexander Schukow, mitteilte.

    „Die,sauberen‘ russischen Athleten wurden seit über einem halben Jahr einer strengen Kontrolle durch ausländische Anti-Doping-Agenturen, insbesondere der britischen, unterzogen. Die Proben wurden von den ausländischen Doping-Aufsichten in ausländischen Labors kontrolliert. Und das klärt alle Fragen“, so Schukow.

    „Wir müssen die,sauberen‘ Sportler verteidigen!“ Als Beispiel nannte er die zweifache Olympiasiegerin im Stabhochsprung, Jelena Issinbajewa, die nie gedopt habe. Issinbajewa habe in letzter Zeit Dutzende von Proben bei ausländischen Anti-Doping-Agenturen abgegeben.

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    Dem Chef des russischen Olympischen Komitees zufolge hat die russische Nationalmannschaft bislang keinen Medaillen-Plan. „Die russischen Sportler haben jedoch Chancen auf Medaillen in vielen Sportarten, auch dort, wo man früher nicht mit großen Erfolgen gerechnet hat, zum Beispiel im Kanuslalom, Triathlon oder Badminton. Wir werden unsere Athleten anfeuern und sehen, was daraus wird“, betonte Schukow. Trotz des äußeren Druckes seien Stimmung und psychische Verfassung bei allen russischen Olympioniken gut und kämpferisch.

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    Nach der Nominierung besteht die russische olympische Nationalmannschaft voraussichtlich aus 387 Athleten — 201 Männern und 186 Frauen. Sie sind in 30 Sportarten nominiert, darunter auch die Leichtathleten, die gespannt die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) in Lausanne über ihre Zulassung am 21. Juli erwarten.

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    „Diese wird in vielerlei Hinsicht auch die Entscheidung über die Teilnahme unseres gesamten Teams an den Olympischen Spielen bestimmen“, teilte Schukow weiter mit. „Ein Teil unserer Sportler befindet sich bereits in Brasilien. Einige setzen ihr Training in Russland fort, andere in Portugal.“

    Am Donnerstag soll der Internationale Sportgerichtshof (CAS) sein Urteil zur Klage von 67 russischen Leichtathleten fallen soll, die vom Weltleichtathletikverband IAAF gesperrt worden waren. Bislang wurde nur die Weitspringerin Darja Klischina, die in den USA trainiert, zu den Olympischen Spielen zugelassen.

    Zuvor hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada Russland vorgeworfen, groß angelegte Dopingprogramme realisiert zu haben, und eine Sperre für alle russischen Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio gefordert. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) soll bis Wochenende über die Teilnahme Russlands entscheiden.

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    Tags:
    Ringen, Wassersport, Volleyball, Schwimmen, Gymnastik, Doping, Olympische Spiele in Rio de Janeiro, Alexander Schukow, Russland