15:30 25 Juni 2019
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    Stabhoch-Star Issinbajewa: CAS-Urteil zu Russland ist Beerdigung der Leichtathletik

    © RIA Novosti . Grigorii Sysoev
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    Die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshof CAS kommt einer „Beerdigung der Leichtathletik“ gleich, wie die zweifache Olympia-Siegerin Jelena Issinbajewa zu dem Urteil sagte, wonach 68 russische Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gesperrt werden. Das Urteil sei nichts weiter als ein „Auftrag“ gewesen.

    „‘Danke‘ für die Beerdigung der Leichtathletik, das ist ein rein politischer Auftrag. Alle Argumente sind gegen den russischen Leichtathletik-Verband gerichtet, es gibt nichts Konkretes gegen die Sportler“, wird Issinbajewa von RT zitiert.

    „Das ist kein Sport mehr, das ist reine Politik. Doch wir sind Sportler, solche politischen Kenntnisse haben wir nicht. Lasst sie doch jubeln und sich freuen“, so die Olympia-Rekordhalterin weiter.

    Am Donnertag lehnte der internationale Sportgerichtshof CAS die Klage des russischen Olympia-Komitees gegen das Startrechtverbot für 68 russische Leichtathleten ab. Die betreffenden Athleten bleiben damit von den Olympischen Spielen 2016 in Rio ausgeschlossen.

    Die gesperrten Athleten dürfen binnen 30 Tagen Berufung einlegen. Die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro beginnen am 5. August.

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    Sperre, Sportler, Urteil, Leichtathletik, Internationaler Sportgerichtshof CAS, Jelena Issinbajewa, Russland