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    Mutko zu Sotschi-Olympiade: Russland von „Sauberkeit“ eigener Athleten überzeugt

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    Doping-Skandal (158)
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    Russland ist von der „Sauberkeit“ seiner Sportler, die an Olympischen Spielen 2014 in Sotschi teilgenommen haben, überzeugt und ist zu beliebigen Überprüfungen von Doping-Proben bereit, wie der russische Sportminister Witali Mutko mitteilte.

    „Falls doch jemand von den Sportlern ertappt werden sollte, dann wird er bestraft“, so Mutko.

    Zuvor hatte der Minister das CAS-Urteil, die russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ganz auszuschließen, als präzedenzlos und politisiert bezeichnet. Es beleidige den Sport an sich, so Mutko.

    Im Dopingskandal hatte der internationale Sportgerichtshof CAS die Klage des russischen Olympia-Komitees gegen das Startrechtverbot für 68 russische Leichtathleten abgelehnt. Die betreffenden Athleten bleiben damit von den Olympischen Spielen 2016 in Rio ausgeschlossen.

    Die gesperrten Athleten dürfen binnen 30 Tagen Berufung einlegen. Die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro beginnen am 5. August.

    Zuvor hatten die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein.

    Die staatlichen Stellen sollen mit Proben manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, heißt es in dem Wada-Bericht, der in dieser Woche veröffentlicht wurde.

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    Sportler, Doping, Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi, Witali Mutko, Sotschi, Russland