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11:17 21 September 2019
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    Russische Sportlerinnen beim 5000-Meter-Lauf

    Russische Leichtathleten und Olympia: IAAF lehnt Teilnahmeantrag ab

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    Der Weltleichtathletikverband IAAF hat den Antrag des russischen Sportministers Vitali Mutko um Zulassung russischer Leichtathleten zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro zurückgewiesen, wie aus einem Schreiben von IAAF-Chef Sebastian Coe hervorgeht.

    „Am Dienstag haben wir einen Brief von Sportminister Mutko mit der Forderung erhalten, den Beschluss bezüglich der russischen Leichtathleten zu revidieren. Wir haben dem Minister geantwortet, dass die Entscheidung des IAAF den vom Internationalen Sportgerichtshof CAS unterstützten Vorschriften entsprach. Der IAAF-Antidopingrat hat den Antrag hinsichtlich der 68 Sportler gründlich geprüft. Nur ein Sportler hat den Kriterien entsprochen“, heißt es in dem Schreiben. 

    Das CAS hatte demnach die Beschwerden von 67 Leichtathleten abgelehnt. Es gebe keine Gründe für eine Revision der IAAF-Entscheidung.  Nur die Weitspringerin Darja Klischina erhalte für Rio ein Sonderstartrecht.       

    Am Donnerstag hatte der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne entschieden, alle 68 russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro auszusperren.

    Zuvor hatten die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Die staatlichen Stellen sollen die Proben manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, heißt es in dem Wada-Bericht.

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    Olympische Spiele, Welt-Antidoping-Agentur (WADA), Internationaler Sportgerichtshof CAS, FSB-Grenzdienst Russlands, IAAF, Vitali Mutko, Sebastian Coe, Brasilien, Russland