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    Olympia Rio-2016 (173)
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    Der Weltleichtathletikverband (IAAF) hat am Samstagabend die einzige zunächst für Olympia in Rio zugelassene russische Leichtathletin im Weitsprung, Daria Klischina, kurz vor ihrem Wettbewerb doch noch von der Teilnahme suspendiert. Dazu führten angeblich „neue Umstände“ aus dem Doping-Ermittlungsbericht von Richard McLaren.

    Der Chef des Olympischen Komitees Russlands, Alexander Schukow, hat diese Entscheidung des IAAF eine „zynische Verhöhnung der Sportlerin“ genannt. Es sei merkwürdig, dass der Verband die Suspendierung erst jetzt erklärt habe, nicht vor dem Beginn der Spiele. Die „neuen Umstände“ hatte man nicht präzisiert, deswegen sei unklar, warum genau Klischina nun doch nicht antreten darf.

    Die Weitspringerin selbst hat schon Klage beim internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne eingereicht und hofft aus eine Sondersitzung, die ihre die Teilnahme an den Spielen doch erlauben wird. Dies schrieb Klischina in einem Facebook-Post am Samstag.

    Ende Juli hatte der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne entschieden, alle 68 russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zu sperren. Nur die Weitspringerin Darja Klischina erhielt  für Rio ein Sonderstartrecht.

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    Sperre, Doping-Sperre, Olympisches Komitee Russlands (OKR), Internationaler Sportgerichtshof CAS, IAAF, Richard McLaren, Daria Klischina, Alexander Schukow, Rio de Janeiro, Brasilien, Russland