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    "NHL erlaubt seinen Spielern Meldonium" - Ex-KHL-Chef kommentiert Sperre Scharapowas

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    Doping-Skandal (158)
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    Die NHL erachte die Substanz Meldonium nicht als Dopingmittel, weshalb diese von Hockey-Spielern ungehindert konsumiert werde, teilte der ehemalige Chef der Kontinentalen Hockey-Liga, heute stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes des russischen Energiekonzerns Gazprom und Generaldirektor der Gazprom Export GmbH, Alexander Medwedew, mit.

    So kommentierte er die Sperrung des russischen Tennis-Stars Maria Scharapow. Laut Medwedew stehen Tennisspieler unter strenger Kontrolle, zudem in diesem Sport „es wenig Sinn macht, Doping zu verwenden“. Besonders, wenn es um Meldonium geht.

    „Es ist allerseits anerkannt, dass es kein Doping-, sondern ein Arzneimittel ist. Die NHL hat ihren Spielern eingeräumt, dass Meldonium kein Dopingmittel ist und erlaubte den Athleten dessen Konsum. Deshalb hoffen wir, dass Scharapowa demnächst auf den Tennisplatz zurückkehrt“, sagte er in einem Interview.

    Am 8. Juni hatte der internationale Tennis-Verband ITF die 29-jährige Tennisspielerin Maria Scharapowa für zwei Jahre gesperrt. Die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin hatte früher den Konsum der Substanz Meldonium eingestanden, die seit Beginn dieses Jahres auf der Verbotsliste steht. Die Sperre gilt seit dem 26. Januar 2016.

     

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    Tags:
    Doping, Doping-Tests, Meldonium, Kontinental Hockey League, KHL, National Hockey League, NHL, Alexander Medwedew, Maria Scharapowa, Russland, USA