20:08 28 März 2020
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    In Kolumbien ist ein Flugzeug mit 81 Personen, davon 72 Fluggästen und neun Crew-Mitgliedern an Bord abgestürzt. Unter den Passagieren waren auch Spieler des brasilianischen Fußballklubs „Chapecoense“. Sputnik blickt zurück auf die schwersten Flugzeugkatastrophen der Geschichte mit Sportprofis an Bord.

    Am 7. September 2011 stürzte ein russisches Flugzeug vom Typ Yak-42 der Fluggesellschaft  „Yak Service“  beim Abflug vom Flughafen „Tunoschna“ der russischen Stadt Jaroslawl ab. An Bord befand sich das Top-Eishockey-Team „Lokomotiv“, unterwegs zu einem Spiel in Minsk. Zwei von 45 Personen konnten gerettet werden.

    Bergungskräfte am Absturzort der Jak-42 bei Jaroslawl, 2011
    © Sputnik / Grigoriy Syssojew
    Bergungskräfte am Absturzort der Jak-42 bei Jaroslawl, 2011

    Am 15. Juli 2009 stürzte eine russische Maschine des Typs Tu-154M im Norden Irans ab, das Flugzeug gehörte der iranischen Fluggesellschaft „Caspian Airlines“. An Board befand sich die Jugendauswahl der iranischen Judomannschaft. Die Sportler waren auf dem Weg von Teheran zum Training nach Eriwan und sollten danach zu den Meisterschaften nach Ungarn weiterfliegen. Alle 168 Personen kamen dabei ums Leben.

    Bergungskräfte am Absturzort der Tu-154 bei Qazvin, 2009
    © AFP 2020 / Behrouz Mehri
    Bergungskräfte am Absturzort der Tu-154 bei Qazvin, 2009

    Am 24. August 2008 stürzte eine Boeing-737 in Kirgisistan auf dem Weg von Bischkek nach Teheran ab. 90 Personen waren an Bord, darunter 17 Mitglieder des iranischen Junior-Volleyballteams.  Zehn Spieler davon kamen dabei ums Leben. 25 Passagiere und die Crew konnten gerettet werden.

    Bergungskräfte am Absturzort der Boeing-737-200 bei Manas, 2008
    © Sputnik / Wladimir Woronin
    Bergungskräfte am Absturzort der Boeing-737-200 bei Manas, 2008

    Am 27. April 1993 stürzte in der Nähe von Gabon (Afrika) ein Flugzeug DHC-5 Bufallo ins Meer. An Board befand sich das Fußballteam Zambiens. Alle 30 Insassen starben dabei, darunter auch 18 Spieler. Als Absturzursache gilt ein Triebwerkschaden.

    Am 7. Juni 1989 kam es zu einem Flugzeugunglück am Flughafen in Paramaribo, der Hauptstadt Surinamas in Südamerika. Dabei stürzte ein Flieger vom Typ DC-8-60 ab, wobei 176 von 187 Passagieren ums Leben kamen, unter ihnen auch 23 holländische Fußballspieler mit surinamischen Wurzeln.

    Am 14. März 1980 kamen  bei einem Flugzeugunglück einer IL-62 in Warschau 22 Mitglieder des US-Nationalteams im Boxen ums Leben.

    Il-62
    © Sputnik / A. Knyazev
    Il-62

    Am 11. August 1979 kollidierte über dem ukrainischen Dniprodserschynsk eine TU-134  auf dem Flug von Taschkent nach Minsk mit einem anderen Passagierflugzeug auf dem Weg aus Tscheljabinsk nach Chişinău (Moldawien). Dabei  kamen 178 Passagiere, darunter 13 Crew-Mitglieder sowie 17 Spieler der usbekischen Fußballmannschaft „Pachtakor“ zu Tode. Das  Team spielte in der ersten Liga und war auf dem Weg zu einem Spiel in Minsk.  

    Am 29. November 1975 kam das Formel-1-Team „Embassy Racing“ des F-1 Piloten Graham Hill beim Absturz einer Piper PA-23 Aztec auf dem Flug von Frankreich nach London ums Leben. Das Flugzeug verbrannte bei der Landung.

    Graham Hill
    © AFP 2020 /
    Graham Hill

    Am 3. April 1961 ist an der Gebirgskette Kordilleren in Chile eine Douglas-C 47A-Maschine abgestürzt. Alle 24 Insassen kamen dabei ums Leben, darunter auch das chilenische Fußballteam „Green Cross“ und die Besatzungsmitglieder.

    Am 15. Februar 1961 stürzte ein Boeing-707 der Sabena Fluggesellschaft unterwegs von London nach Brüssel bei der Landung ab.  Alle 72 Passagiere sowohl eine Person am Boden verunglückten dabei. Unter den Absturzopfern war auch das US-Eiskunstlaufteammit 34 Sportlern und dem Trainer. Sie waren auf dem Weg zur Weltmeisterschaft nach Prag. Die Weltmeisterschaft wurde dann aus Trauergründen abgesagt.

    Bergungskräfte am Absturzort der Boeing-707 bei Manas, 1961
    © AFP 2020 / STF / BELGA
    Bergungskräfte am Absturzort der Boeing-707 bei Manas, 1961

    Am 6. Februar 1958 verunglückten acht Kicker, der Trainer, Team-Manager und einer der Teamchefs von „Manchester United“ beim Abflug vom Münchener Flughafen. Bei der Katastrophe kamen insgesamt 23 Personen ums Leben, darunter auch acht Sport-Korrespondenten.

    Am 4. Mai 1949 kamen bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe des italienischen Torino 31 Personen ums Leben, unter anderem das gesamte Fußballteam „Torino“ sowie  Journalisten, Team-Vertreter und der Trainer.

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    Tags:
    Kirgistan, Boeing-737, Yak-42, Caspian Airlines, Chapecoense, Lokomotiv, Jaroslawl, Kolumbien, Brasilien, Iran