07:00 12 August 2020
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    Es wäre eine Katastrophe, Russland das Recht auf die Durchführung der kommenden Fußball-WM zu entziehen, wie der Ex-FIFA-Chef Joseph Blatter der französischen Zeitung „Le Monde“ sagte. Ein solches Szenario wird nach der Veröffentlichung des zweiten Teils des Mc-Laren-Reports diskutiert.

    „Ein organisiertes Doping-System ist äußerst schlecht, dem stimme ich zu. Zieht man jedoch die globalen geopolitischen Faktoren in Betracht, wäre es eine Katastrophe, Russland das Recht auf die Durchführung der Fußball-WM 2018 zu entziehen“, so der frühere FIFA-Chef in einem Zeitungsinterview.

    Er habe immer gewollt, dass die WM 2018 in Russland und die WM 2022 in den USA stattfinde. „Man hätte versuchen können, diesen Diplomatie-Trumpf zu spielen“, betonte Blatter. (Die WM 2022 ging 2010 an Katar – Anm. d. Red.)

    Der WADA-Ermittler Richard McLaren hat Anfang dieses Monats den zweiten Teil seines Berichts über Doping im russischen Sport präsentiert. Demnach sollen mehr 1.000 Sportler aus 30 Disziplinen an Manipulationen bei der Vertuschung positiver Doping-Tests während der Olympiade in Sotschi 2014 beteiligt gewesen sein.

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    Tags:
    Fußball-WM 2018, WADA, Richard McLaren, Russland