20:50 14 November 2019
SNA Radio
    Ole Einar Bjørndalen

    Biathlon-Olympia-Champion Bjørndalen verteidigt russische Sportler

    © Sputnik / Alexey Filippov
    Sport
    Zum Kurzlink
    Doping-Skandal (158)
    91028
    Abonnieren

    Russische Sportler sind solange „sauber“, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist: Der norwegische Biathlet, achtfache Olympia-Sieger und damit erfolgreichste Sportler der Geschichte der Spiele, Ole Einar Bjørndalen, hat sich für Russlands Sportler eingesetzt, wie die russische Zeitung „Kommersant“ am Freitag schreibt.

     „Für mich sind sie alle ‚sauber‘, solange sie nicht überführt wurden“, erklärte  Bjørndalen nach dem Weltcup-Sprint im tschechischen Wintersportort Nové Mesto.

    Gleichzeitig äußerte sich der Norweger klar gegen Doping: „Wenn nur zehn Prozent davon (der Anschuldigungen gegen russische Sportler – Anm. d. Red.) stimmen, ist das eine Katastrophe (…) Aber vorher will ich Beweise sehen.“

    Der Franzose Martin Fourcade hatte zuvor dazu aufgerufen, die Weltcup-Etappen zu boykottieren, sollte die Internationale Biathlon Union (IBU) keine Maßnahmen gegen russische Sportler ergreifen.

    Mehr zum Thema: Bob- und Skeleton-Weltverband entzieht Sotschi WM-2017

    Die IBU hatte von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine Liste russischer Biathleten bekommen, die der Einnahme verbotener Präparate verdächtigt werden. Der IBU-Präsident Anders Besseberg hatte zu verstehen gegeben, dass seine Organisation die Verlegung internationaler Wettkämpfe aus Russland, darunter auch der WM in Tjumen im Jahr 2021, erwägen könne.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Doping-Skandal (158)

    Zum Thema:

    Bild eines „bösen Russlands“ für McLaren wichtiger als Anti-Doping-Kampf – Journalist
    Top-Sportler massenweise erkrankt? Russische Athletin zu „erlaubtem Doping“
    Doping-Skandal: IOC verlängert Sanktionen gegen Russland
    Moskau verteidigt seine Athleten
    Tags:
    Sportler, Doping, Welt-Antidoping-Agentur (WADA), Ole Einar Bjørndalen, Norwegen, Russland