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    Doping-Verdacht: IBU trifft erste Entscheidung zu russischen Biathleten

    © Sputnik / Ruslan Krivobok
    Sport
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    Der Biathlon-Weltverband IBU hat die Verfahren gegen 22 von insgesamt 29 russische Biathleten, die unter Doping-Verdacht standen, aufgrund fehlender Beweise abgeschlossen, wie Alexander Krawzow, der Präsident des russischen Biathlon-Verbandes, mitteilte.

    Demnach wurden 22 russische Sportler freigesprochen. Der russische Biathlon-Verband wird bis 5. Februar Informationen über die restliche Sportler liefern. Damit ermittelt IBU nun noch gegen sieben russische Sportler.

    In Antholz findet derzeit ein außerordentlicher Kongress der IBU statt, bei welchem die Ermittlungsergebnisse der IBU-Kommission bezüglich der Wada-Berichte analysiert werden.

    Wada-Ermittler Richard McLaren hatte in seinen im Dezember veröffentlichten Untersuchungen zum Doping-Skandal, 31 Biathleten sowie mehrere Skilangläufer aus Russland belastet. Die Internationale Biathlon-Union IBU gründete daraufhin eine fünfköpfige Expertengruppe, die sich der Fälle annehmen und den Weltverband beraten sollte.

    Daraufhin leitete die IBU ein Verfahren gegen den russischen Biathlon-Verband sowie 29 Athleten ein.

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    Tags:
    Experten, Freispruch, Sportler, Ermittlungen, Sperre, Dopingskandal, WADA, Russischer Biathlonverband, Internationale Biathlon-Union (IBU), Richard McLaren, Russland