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    Welt-Anti-Dopint-Agentur (WADA)

    Wada will Koffein auf Dopingliste setzen

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    Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada kann demnächst neben Meldonium auch Koffein enthaltene Präparate in die Verbotsliste aufnehmen, wie der Leiter der russischen medizinisch-biologischen Agentur (FMBA), Wladimir Ujba, am Freitag sagte. Koffein stehe zurzeit schon „auf der Warteliste“.

    „Sollte Koffein auf die Verbotsliste gesetzt werden, so werden wir einfach gezwungen sein, keinen Kaffee mehr zu trinken und auch nicht andere koffeinhaltige Präparate einzunehmen. Dies kann noch in diesem Jahr erfolgen“, so Ujba.

    Zuvor hatte Meldonium auf derselben „Warteliste“ gestanden, wurde aber seit Beginn dieses Jahres endgültig in die Verbotsliste aufgenommen. Das Präparat hatte mehrere Dopingskandale um russische Sportler verursacht. Ein besonders bekanntester davon war die Sperre der 29-jährigen Tennisspielerin Maria Scharapowa.  

    Am 8. Juni 2016 hatte der internationale Tennis-Verband ITF Scharapowa für zwei Jahre gesperrt. Die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin hatte früher den Konsum der Substanz Meldonium eingestanden. Die Sperre gilt seit dem 26. Januar 2016.

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    Tags:
    Koffein, Meldonium, Dopingliste, Tennis-Verband ITF, Welt-Antidoping-Agentur (WADA), Maria Scharapowa, Wladimir Ujba, Russland