07:20 25 Januar 2020
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    Fragwürdige Instagram-Likes des deutschen Eishockey-Nationaltorwarts Thomas Greiss haben für Aufregung bei der WM in Köln gesorgt, berichtet der Deutschlandfunk. Demnach sollen Greiss mehrere Posts gefallen haben, wo Hillary Clinton mit Hitler verglichen wurde.

    „Nie verhaftet, nie verurteilt, genauso unschuldig wie Hillary“, hieß es in einem Post der Posts.

    Eine weitere Fotomontage zeigte US-Präsident Donald Trump mit einem Schwert in der einen und dem abgeschlagenen Kopf von Clinton in der anderen Hand. Sein Like dazu hat der Sportler offenbar mittlerweile zurückgezogen.

    Der Deutsche Eishockey-Bund sei eigenen Angaben zufolge „politisch neutral und maßt sich daher als öffentliche Institution nicht an, die Meinungsfreiheit der Spieler zu beeinflussen“. Anders sehe das der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), wie die „Welt“ berichtet.

    „Wer so agiert oder kommuniziert, kann nicht Teammitglied in Pyeongchang sein“, zitiert die Zeitung DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Gerade die besondere Bedeutung der Werte des Sports für die Olympiamannschaft – unser Team Deutschland – werden wir weiterhin im Sinne von ‚Null Toleranz‘ verteidigen. Deshalb wäre ein Beibehalten dieser Kommunikation ein klares Ausschlusskriterium für diesen oder andere Spieler.“

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    Tags:
    Eishockey, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Adolf Hitler, Deutschland