08:35 15 November 2019
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    Berühmt-berüchtigt: Die fünf krassesten Aktionen von Dynamo-Dresden-Fans

    © AFP 2019 / dpa/ Thomas Eisenhuth
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    Die Fans des SG Dynamo Dresden genießen deutschlandweit nicht gerade den besten Ruf: In den vergangenen Jahren sind sie immer wieder durch aggressives Verhalten, Ausschreitungen – egal ob zuhause oder als Gäste – und besonders makabre Aktionen aufgefallen. Sputnik erinnert sich an die fünf schlimmsten, ekligsten und überraschendsten Aktionen.

    1.    Krieg dem DFB

    Bei einem Auswärtsspiel gegen den Karlsruher SC am vergangenen Sonntag haben sich die Fans von Dynamo Dresden wieder einmal daneben benommen: Der Auswärtsblock tauchte im Military-Look auf. Die Fans trugen Camouflage-Shirts mit dem Aufdruck „Football Army Dynamo Dresden“.

    ​Im Block ging zudem ein Plakat mit der Aufschrift „Krieg dem DFB“ hoch. Vor und während des Spiels wurden Feuerwerkskörper gezündet. Zahlreiche Menschen wurden Medienberichten zufolge verletzt, darunter zehn Polizisten verletzt. Insgesamt waren 900 Polizeibeamten im Einsatz.

    ​Erstaunlicherweise soll lokalen Medien zufolge nun auch gegen die Karlsruher Fans ermittelt werden.

    2.    Abgetrennter Bullenkopf

    Im August 2016 hatten Dynamo-Fans für Entsetzen gesorgt, als sie beim DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig einen blutigen abgetrennten Bullenkopf ins Stadion warfen. Wie man den Tierkopf überhaupt dahin schmuggeln konnte, ist bis heute unklar. Das DFB-Gericht verurteilte den SG Dynamo Dresden später zu einer Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro.

    3.    Gräber für eigene Spieler geschaufelt

    Eine nicht weniger makabre Aktion gab es im Jahr 2008, als die Dresden-Fans nach einer deutlichen Heimniederlage ihres Teams gegen den SC Paderborn Gräber für die eigenen Spieler schaufelten. Nachts schlichen sich Fans auf das Trainingsgelände des Vereins, hoben elf „Grabstätten“ aus und versahen diese mit Holzkreuzen.

    Dynamo Dresden stellte daraufhin Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung.

    4.    Burka-Pflicht für weibliche St.Pauli-Ultras

    Im August 2016 fielen Dresden-Fans durch eine frauenfeindliche Aktion auf: Beim Spiel gegen den FC St. Pauli griffen sie die weiblichen Miglieder der Fangruppe „Ultra Sankt Pauli“ mit einem Banner mit der Aufschrift „Burka-Pflicht für USP-Frauen – Euch will keiner sehen!“ an.

    ​Das war allerdings nicht der erste solche Ausfall gegen die Hamburgerinnen. In der Saison 2011/2012 rollten die Dresdner ein Plakat aus, auf dem stand: „USP Frauen aus dem Gästeblock, damit die Küche lebt“.

    5.    Rote Karte gegen Gewalt

    Allerdings waren nicht alle Aktionen der Schwarz-Gelben-Fans so negativ und schockierend. So hatten sie 2013 vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt. Bei der Vereinshymne wurden von den Fans rund 5.000 Rote Karten gezeigt. Mit der Aktion „Rote Karte gegen Pyro und Chaoten“ wollen sich die Fans von Randalierern distanzieren.

    Während der Aktion wurden zudem Transparente wie „0 Prozent Gewalt, 100 Prozent Dynamo. Lasst es nicht zu, dass diese Chaoten unseren Verein als Spielwiese benutzen“ hochgehalten.

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    Fans, Dynamo Dresden