14:50 18 Februar 2020
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    Das DFB-Pokalspiel zwischen der TuS Koblenz und Dynamo Dresden findet in Zwickau satt. Warum?, werden sich die Fußballfans fragen. Normalerweise hat im DFB-Pokal der Amateurklub immer das Heimrecht, wenn er gegen ein Profiteam spielt. Die Koblenzer müssen für ihr „Heimspiel“ aber viereinhalb Stunden Fahrtzeit einrechnen. Und das kam so:

    Das Stadion Oberwerth in Koblenz ist aktuell eine Baustelle. Es bekommt eine neue Leichtathletikbahn. Deshalb bemühte sich der Regionalligist um eine andere Spielstätte. Möglichst in der Nähe, der Heimspielcharakter sollte gewahrt werden.

    „50 Vereine haben wir bestimmt kontaktiert“, sagte Stefan Blaufelder, Leiter Marketing und Kommunikation, dem „Spiegel.“

    Eine Lösung gab es bis zum heutigen Donnerstag nicht. Ein Problem stellten möglicherweise die Fans von Dynamo Dresden da. Die sind auch außerhalb der Fußballstadien zwischen Kiel und Unterhaching „berühmt berüchtigt“. Für Partien gegen die Sachsen gelten erhöhte Sicherheitsstandards. Am Donnerstagmittag gab der DFB bekannt: Das Spiel zwischen der TuS Koblenz und Dynamo Dresden findet in Zwickau statt. Das ist für die TuS-Fans nicht gerade um die Ecke: Etwa 430 Kilometer liegen zwischen Koblenz in Rheinland-Pfalz und Zwickau in Sachsen. Die Dresdner dagegen werden sich vermutlich freuen. Sie haben bis zum Stadion Zwickau eine Anreise von gerade einmal rund 120 Kilometern.

    Die Partie wird am Freitag, 11. August, um 19 Uhr angepfiffen.

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    Problem, Stadion, Spiel, Fußball, Koblenz, Dresden, Deutschland