00:20 19 Oktober 2017
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    Papa Massata Diack (M), Sohn des ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF Lamine Diack (Archivbild)

    Frankreichs Staatsanwalt ermittelt zu Korruption unter IOC- und IAAF-Mitgliedern

    © AP Photo/ Vincent Tremeau
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    Die französische Staatsanwaltschaft hat mitgeteilt, dass es ein globales Korruptionsschema um Papa Massata Diack, den Sohn des ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF Lamine Diack gegeben haben soll. Dabei sollen stimmberechtige Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees Schmiergelder von Soares erhalten haben.

    Zuvor hatten Medien berichtet, dass die französischen Behörden eine Untersuchung wegen möglicher Schmiergelder bei der Vergabe der Olympischen Spiele 2016 und 2020 in Rio de Janeiro beziehungsweise Tokio durchführen.

    „Die Untersuchungen zeigten eine große kriminelle Vereinigung um Papa Massata Diack, den Sohn des ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF Lamine Diack und stimmberechtigten Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees. Es gibt einige Beweise dafür, dass die Zahlungen an IAAF- und IOC-Mitglieder bei der Wahl der Gastgeber der größten Sportturniere geleistet wurden“, zitiert Reuters die französische Staatsanwalt.

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    Tags:
    Untersuchung, Korruption, Olympische Spiele in Rio de Janeiro, IOC, IAAF, Brasilien, Japan, Frankreich