20:12 06 Juli 2020
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    Der Olympiasieger aus Kenia, Eliud Kipchoge, hat am Sonntag zum zweiten Mal nach 2015 den Berlin-Marathon gewonnen, den erhofften Weltrekord wegen Regen allerdings verpasst. Dies berichten deutsche Medien.

    Der 32-Jährige setzte sich in zwei Stunden drei Minuten und 34 Sekunden durch. Somit blieb Kenias Lauf-Star jedoch über der Bestmarke von zwei Stunden zwei Minuten und 57 Sekunden, die sein Landsmann Dennis Kimetto vor drei Jahren beim Berlin-Marathon aufgestellt hatte.

    ​Kipchoge versicherte trotz alledem, sehr glücklich zu sein, und gab ehrlich zu, dass die Bedingungen nicht gut gewesen seien.

    Zweiter im nasskalten Berlin wurde zur großen Überraschung der äthiopische Debütant Guye Adola. Er legte die 42,195 Kilometer in zwei Stunden drei Minuten und 46 Sekunden zurück. Das ist das beste Marathon-Debüt der Geschichte.

    ​Olympia-Starter Philipp Pflieger aus Regensburg gab nach Schwächeanfällen zwischen Kilometer 33 und 34 auf. Am Ende brach der 30-Jährige in Tränen aus.

    ​Als beste Frau lief die 34-jährige Kenianerin Gladys Cherono mit einer Zeit von zwei Stunden 20 Minuten und 21 Sekunden ins Ziel. Die deutsche Läuferin Anna Hahner passierte das Ziel als Fünfte.

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    Sieg, Überraschung, Regen, Marathon, Rekord, Eliud Kipchoge, Kenia, Berlin