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21:54 15 Oktober 2019
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    Französischer Base-Jumper Vincent Philippe Benjamin Reffet in Kuala Lumpur

    Das ist lebensgefährlich – VIDEO

    © AP Photo / Vincent Thian
    Sport
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    Der russische Basejumper Walerij Rosow ist im November im Himalaya-Gebirge gestorben, nachdem er sich im Wingsuit aus 6812 Meter Höhe vom Berg Ama Dablam in Nepal hinunterstürzte. Wenn selbst die erfahrenen Extremsportler ums Leben kommen, lohnt es sich, alles für einen Adrenalinkick zu riskieren?

    Peru. Huascaran South. The jump sequence:) #arcteryx #redbull #gopro #suunto #peru #base #valeryrozov @redbull_rus @redbull

    Публикация от Valery Rozov (@valeryrozov) Июл 29 2017 в 11:24 PDT

     

    Again in my favorite Chamonix:)

    Публикация от Valery Rozov (@valeryrozov) Сен 13 2017 в 5:55 PDT

    Immer mehr junge Menschen wechseln von gewöhnlichen Sportarten wie Fußball oder Tennis zu Extremsportarten. Adrenalin-Junkies gehen dabei manchmal so weit, dass sie Grenzerfahrungen erleben und dem Tod nahe kommen.

    Basejumping: Kein Recht auf Fehler 

    Basejumper stürzen sich mit einem Fallschirm oft aus weniger als 100 Meter Höhe in die Tiefe – beispielsweise von Gebäuden, Brücken oder Felsen. Je erfahrener der Jumper ist, desto niedriger seine Absprunghöhe. Denn genau darin liegt die Gefahr – dass nicht genug Zeit bleibt, um den Fallschirm rechtzeitig zu öffnen. Der Jumper darf sich also keinen Fehler erlauben. Nervenkitzel und Adrenalinkick vorprogrammiert.

    Highlining: Wer die Balance verliert, verliert das Leben

    Beim Highlining handelt es sich um eine extreme Variante des Slacklinings. Das Schlauchband, auf dem man balanciert, wird dabei nicht wie gewöhnlich zwischen zwei Bäumen, sondern zwischen Berggipfeln, Wolkenkratzern oder gar über Schluchten gespannt. Die Höhe beträgt hier im Schnitt mehrere Hundert Meter. Viele Extremsportler verzichten dabei auf eine Sicherung und bringen ihr Leben somit in Gefahr.

    Heli-Skiing: Unberührte Natur und Pulverschnee 

    Das ist die neue Dimension des Skifahrens, bei dem die Sportler mit einem Hubschrauber ins Hochgebirge geflogen werden. Hier gibt es keine präparierten Pisten und oft weit und breit keine Menschenseele, nur die unberührte Natur und jungfräulichen Pulverschnee. Diese Sportart ist aber nicht nur gefährlich, sondern geht extrem ins Geld.

    Parkour: Kunstvolle Art der Fortbewegung in Großstädten

    Parkour in Japan: Jason Paul in Nikko
    © AP Photo / Emily Dyan Ibarra
    Parkour in Japan: Jason Paul in Nikko

    Der Name dieser Trendsportart leitet sich ab vom französischen Begriff „parcours du combatant“, dem klassischen Hinderniskurs beim Militärtraining. Parkour-Läufer meistern Strecken mit Hindernissen im Großstadtdschungel möglichst schnell und effizient. Auch in Deutschland ist Parkour ein Trend. Diese Sportart ist allerdings nicht offiziell erlaubt und birgt ein hohes Unfallrisiko.

    Straßenrodeln: Enorme Geschwindigkeiten

    Beim Straßenrodeln oder auch Street Ludge rodelt der Extremsportler am Rücken liegend auf einem speziellen Board – einer Art Schlitten mit Rollen – eine asphaltierte Straße hinunter. Dabei können enorme Geschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern erreicht werden. Das ist leider oft die Ursache für tödliche Unfälle.

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    Tags:
    Adrenalin, Fallschirm, Leben, Gefahr, Risiko, Fehler, Sport, Tod, Russland