14:58 29 Januar 2020
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    Trotz des Olympia-Banns wird Russland laut Sportminister Pawel Kolobkow keine alternativen Olympischen Spiele unter eigener Schirmherrschaft veranstalten. Entsprechende Vorschläge aus der Staatsduma (Parlamentsunterhaus) lehnte der Minister ohne Weiteres ab.

    „Olympia ist Eigentum des IOC. Wir können das selbst nicht veranstalten“, sagte Kolobkow am Donnerstag.

    Dabei räumte er ein, dass Russland einzelne Wettkämpfe unter internationaler Beteiligung und mit höheren Preisfonds durchführen könnte, um jenen Athleten, die nicht in Südkorea antreten werden, die Möglichkeit zu geben, ihre Leistungen zu zeigen und auch zu „verdienen“.

    Nach massiven Dopingvorwürfen hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Anfang Dezember die russische Nationalmannschaft von den Olympischen Winterspielen im Februar 2018 in Südkorea ausgeschlossen. Saubere russische Athleten dürfen zwar in Pyeongchang an den Start gehen, aber nur unter neutraler Flagge.

    Der Duma-Abgeordnete Michail Degtjarew, Leiter des Sportausschusses, forderte daraufhin, Russland solle alternative Olympische Spiele organisieren.

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