22:55 17 August 2018
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    Sie darf in Pyeongchang starten, aber nicht unter russischer Flagge: Eiskunstläuferin Alina Sagitowa

    Olympia-Bann: Putin bittet Athleten um Entschuldigung

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    Nach dem Ausschluss der russischen Nationalmannschaft von den bevorstehenden Olympischen Winterspielen hat Präsident Wladimir Putin am Mittwoch jene Athleten empfangen, die in Südkorea starten dürfen, um ihnen Mut zuzusprechen.

    „Wir alle wissen, wie schwer Siege im Hochleistungssport erreicht werden, wie viel Mühe sie kosten“, sagte Putin zu den Olympioniken, die demnächst nach Pyeongchang aufbrechen werden.

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    Das sei doppelt so schwer, wenn Sport und Politik miteinander verquickt würden, äußerte Putin. Er verwies darauf, dass die Athleten, die sich trotz des Banns der „Sbornaja“ für den Start in Südkorea entschieden haben, von ihren eigenen Mitbürgern Kritik ernteten.

    „Unter diesen Umständen ist es besonders schwer, Ergebnisse zu erzielen. Bitte verzeihen Sie uns, dass wir Sie davor nicht schützen konnten“, sagte der russische Staatschef.

    „Weder Sie noch die Sportliebhaber dürfen Zweifel haben: Russland hat sich immer für einen sauberen Sport eingesetzt und wird das auch künftig tun, für einen Sport, der frei von Doping und von anderen, für ihn fremden Erscheinungen ist.“

    Putin bat die Athleten, sich dadurch nicht stören zu lassen und auf den Wettkampf zu konzentrieren. „Ich wünsche Ihnen aufrichtig Siege und Erfolge.“

    Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte im Dezember 2017 Dopingmissbrauch in Russland als erwiesen eingestuft und die russische Nationalmannschaft von den Winterspielen 2018 in Südkorea ausgeschlossen. Saubere Athleten dürfen zwar in Pyeongchang starten, doch unter neutraler Flagge.

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    Doping, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Internationales Olympisches Komitee (IOC), Wladimir Putin, Pyeongchang, Südkorea, Russland
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