19:37 23 Februar 2018
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    Russische Olympiasieger von Sotschi im Biathlon

    CAS hebt Olympia-Sperren für russische Athleten auf

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    Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die vom IOC verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen 28 russische Wintersportler aufgehoben.

    Der Sportgerichtshof gab zur Begründung an, keine individuellen Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln feststellen zu können. In elf weiteren Fällen wurden laut einer CAS-Mitteilung Verstöße festgestellt und die Einsprüche nur teilweise bestätigt. Das bedeutet, dass diese Athleten für die Spiele in Pyeongchang weiterhin ausgeschlossen bleiben, ihre lebenslangen Sperren gelten nun aber ebenfalls als ungültig.

    Die von den Athleten bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erzielten Erfolge sind auch wieder gültig.

    Insgesamt waren 42 russische Sportler vor den CAS gezogen. Es wurden zunächst allerdings nur 39 Fälle behandelt. Die der Biathletinnen Olga Saizewa, Jana Romanowa und Olga Wiluchina wurden vertagt. Die Gerichtsanhörungen verliefen nicht öffentlich.

    Zuvor hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor dem Hintergrund des Doping-Skandals insgesamt 43 russische Athleten lebenslang für Olympia-Spiele gesperrt.

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    Tags:
    Olympia, Anhörungen, Erfolge, Vorstoß, Sportler, Regeln, Sperren, Aufhebung, Gericht, Doping, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi, Internationaler Sportgerichtshof CAS, IOC, Russland
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