10:58 19 Februar 2018
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    Der Russe Semen Elistratow holt die erste Medaille für die Athleten aus Russland

    "Haltet durch und kämpft": Russen holen erste Medaille bei Winterspielen

    © AFP 2018/ Mladen ANTONOV
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    Die russischen Sportler müssen bei den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang unter härtesten Bedingungen antreten. Sie dürfen weder die russische Flagge zeigen noch werden sie bei der Siegerehrung ihre Nationalhymne hören dürfen. Mental sind sie einem gewaltigem Druck ausgesetzt, dennoch konnten sie ihre erste Medaille holen.

    Der Russe Semen Elistratow konnte bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang die erste Medaille für die russischen Athleten gewinnen.

    Im sogenannten Shorttrack-Eisschnelllauf konnte er trotz der enormen mentalen Belastung für die russischen Athleten bei den laufenden Spielen die Bronze-Medaille holen.

    Nach seinem Erfolg sagte der Sportler, dass er diesen Sieg seinen Landsleuten sowie den russischen Sportlern widmet, die "auf eine gemeine und widerliche Art" von der Olympia ausgeschlossen wurden.

    "Haltet durch und kämpft", sagte Elistratow vor Journalisten seinen Landsleuten und Kollegen.

    Gold ging bei dem Rennen an den Südkoreaner Lim Hyojun, Silber gewann der Niederländer Sjinkie Knegt. Damit rangieren nun im Medaillenspiegel die "Olympischen Athleten aus Russland" auf dem achten Platz. Deutschland belegt mit einer Goldmedaille den dritten Platz.

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    Tags:
    "Olympischen Athleten aus Russland", Shorttrack, russische Athleten, Bronze-Medaille, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Pyeongchang, Südkorea, Deutschland, Russland
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