22:47 14 Juli 2020
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    Die russischen Sportler treten bei den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang in Unterbesetzung an – auch weil nachweislich "saubere" russische Sportler nicht zu den Spielen zugelassen wurden. Dennoch schlägt sich das russische Team tapfer und hat sich nun innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Medaillen gesichert.

    Zahlreiche nachweislich „saubere“ russische Athleten dürfen bei den Olympischen Spielen 2018 nicht auftreten oder sind verschiedenen Strafmaßnahmen des IOC ausgesetzt – in vielen Disziplinen ist die russische Delegation dadurch stark dezimiert.

    Dennoch hat es nun innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Mal die Bronze-Medaille für die russischen Athleten im Langlauf-Sprint gegeben: und zwar sowohl beim Männer- als auch beim Frauenstart.

    Bei den Frauen konnte sich Julia Belorukowa den dritten Platz sichern und unterlag damit nur der 24-jährigen Schwedin Stina Nilsson sowie der norwegischen Sprint-Weltmeisterin Maiken Caspersen Falla.

    Beinahe hätten die russischen Frauen gleich zweifach auf dem Siegertreppchen gestanden – eine weitere Russin, Natalia Neprjaewa, belegte nämlich den ehrenvollen vierten Platz.

    Bei den Männern sprintete Alexander Bolschunow zu der Bronzemedaille. Nur der norwegische Langläufer Johannes Hösflot Kläbo und der Italiener Federico Pellegrino waren schneller. Der Zielsprint zwischen dem Russen und dem Italiener war unterdessen so knapp, dass nur das Fotofinish über Silber und Bronze entscheiden konnte.

    Im traditionellen Medaillenspiegel (entscheidend für die Platzierung ist die Anzahl der Goldmedaillen, danach Silber, danach Bronze) rangiert nun die russische Sportlerdelegation auf Platz 11.

    Im ebenfalls gebräuchlichen alternativen Medaillenspiegel (entscheidend ist die Anzahl aller Medaillen) liegt Russland mit insgesamt fünf Erfolgen allerdings zusammen mit Frankreich auf Platz sechs direkt hinter den USA.

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    Tags:
    Medaillenspiegel, Bronze-Medaille, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Internationaler Sportgerichtshof in Lausanne CAS, Alexander Bolschunow, Italien, USA, Russland