09:06 23 September 2020
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    Die australische Olympia-Reporterin von Channel 7, Jacqui Cooper, hat während des Skispringens der Frauen erklärt, sie sehe keinen Unterschied zwischen den chinesischen Sportlern, und ihrem Sender damit einen Bärendienst erwiesen.

    „Alle Chinesen sehen gleich aus. Es ist schwer zu sagen, wer wer ist“, sagte sie nach dem Sprung einer Sportlerin aus diesem Land.

    Ihre Äußerung hat unter den Nutzern im Netz für Befremden gesorgt. Einer veröffentlichte das entsprechende Fragment auf Twitter. Manche stuften das Geschehen als Rassismus ein und äußerten ihre Verwunderung darüber, wie die Australierin so frei ihre Herablassung in Bezug auf eine andere  Nation demonstriert habe.

    „Die australische Reporterin hat einfach gesagt, alle Chinesen würden gleich aussehen. Im nationalen Fernsehen. Fuck off“, schreibt empört der User James Swinbanks.

    Wie der TV-Sender erörterte, habe die Reporterin nichts Schlechtes im Sinn gehabt. Laut einem auf dem Twitter-Account von Channel 7 veröffentlichten Kommentar soll Cooper vielmehr den einheitlichen Stil der chinesischen Mannschaft, nicht aber das Äußere der Sportlerinnen gemeint haben. Später habe sie selbst konkretisiert, dass sie mit ihren Worten die gleichartige Technik der Skispringerinnen aus China habe charakterisieren wollen.

    Die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang gehen am 25. Februar zu Ende.

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    Tags:
    Sportler, Rassismus, Reporter, Kommentar, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Australien, China