19:13 21 November 2018
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    Russische Eiskunstläuferin Alina Sagitowa bei der Einzelkür im Olympia-Teamwettbewerb

    Olympia 2018: WADA vereitelt Training russischer Eiskunstläuferin

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    Die russische Eiskunstläuferin Alina Sagitowa, die bereits eine Olympia-Silbermedaille im Teamwettbewerb in Pyeongchang gewann, hat ihr Training fünf Minuten nach Beginn abbrechen müssen – wegen der Forderung eines Mitarbeiters der Welt-Anti-Doping-Behörde WADA, eine Dopingprobe abzugeben. Dies teilte der Stab des russischen Teams am Montag mit.

    „Vor einigen Stunden kam ein WADA-Anti-Doping-Offizier zu Alina und nahm eine Blutprobe von ihr", teilte ein Sprecher des russischen Teams mit. „Danach wurde sie (Sagitowa) aufgefordert, eine Urinprobe abzugeben. Allerdings konnte die Eiskunstläuferin das in der angespannten Situation nicht tun."

    Wenige Minuten, nachdem sie ihr offizielles Training auf der Eisbahn begonnen habe, habe Sagitowa die Eisbahn verlassen müssen, weil der Anti-Doping-Offizier darauf bestanden habe, dass sie sofort eine Urin-Probe abgeben solle. „Somit wurde das Training vereitelt", hieß es.

    Die 15-jährige Europameisterin von 2018 und Siegerin in dem Grand-Prix-Finale von 2017 Alina Sagitowa ist neben ihrer Landsfrau, Doppelweltmeisterin Jewgenija Medwedewa, eine der Titelanwärterinnen beim olympischen Einzellauf. Der Damen-Wettbewerb findet am Mittwoch und Freitag statt.

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    Probe, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, Welt-Antidoping-Agentur (WADA), Alina Sagitowa, Südkorea, Russland