18:24 14 November 2018
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    Russische Curler Alexander Kruschelnizki und Anastassija Brysgalowa bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang

    Meldonium ins Essen gemischt? – Russischer Curling-Verband ermittelt

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    Der russische Curling-Verband hat eine Sonderkommission zur Ermittlung der Dopingaffäre des russischen Curlers Alexander Kruschelnizki eingesetzt und sich an das russische Ermittlungskomitee gewandt. Die Behörde nimmt an, dem Sportler sei Meldonium ins Essen gemischt worden.

    „Russlands Curling-Verband hat eine Kommission zur Ermittlung dieser Affäre ins Leben gerufen. Die Kommission hat dem Ermittlungskomitee der Russischen Föderation eine Erklärung geschickt, dass Unbekannte ein verbotenes Mittel in das Essen des Sportlers gemischt haben könnten, denn zehn von elf Doping-Proben, die der Sportler zuvor abgegeben hatte, waren sauber, und nur die letzte war positiv“, heißt es in einer Erklärung auf der Webseite des Curling-Verbands.

    Die Behörde werde außerdem eine Bitte an das Internationale Olympische Komitee, den Organisationsausschuss der Winterspiele in Pyeongchang sowie an die World Curling Federation schicken, Aufnahmen von Überwachungskameras im Olympischen Dorf für die Ermittlung vorzulegen.

    Zuvor war mitgeteilt worden, die B-Probe von Kruschelnizki auf das verbotene Herzmedikament Meldonium sei positiv gewesen.

    Am 13. Februar hatten sich Alexander Kruschelnizki und seine Teampartnerin und Ehefrau Anastasia Brysgalowa im kleinen Finale des Mix-Wettbewerbs mit 8:4 gegen das Team aus Norwegen durchgesetzt und sich damit eine Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang gesichert.

    Das Internationale Olympische Komitee hatte im Dezember 2017 Dopingmissbrauch in Russland als erwiesen eingestuft und die russische Nationalmannschaft von den Winterspielen 2018 in Südkorea ausgeschlossen. Einige wenige russische Athleten dürfen zwar in Pyeongchang starten, doch nur unter neutraler Flagge.

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    Tags:
    Curling, Kommission, Meldonium, Ermittlung, Doping, Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang, World Curling Federation, Russlands Curling-Verband, Ermittlungskomitee Russland, Internationales Olympisches Komitee (IOC), Anastasia Brysgalowa, Alexander Kruschelnizki (Alexander Kruschelnizkij), Pyeongchang, Südkorea, Russland