07:19 20 Juli 2018
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    Fußballfans mit den Posters von Superstar Mohamed Salah

    „Salah – unsere Waffe in diesem Spiel“: Aufregung um Ägyptens Trumpf gegen Russland

    © REUTERS / Mohamed Abd El Ghany
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    Im Vorfeld des WM-Spiels der russischen Nationalelf gegen Ägypten am Dienstag wurde gerätselt, ob der zuvor verletzte ägyptische Superstar Mohamed Salah zur Startbesetzung gehören wird. Während der Trainer von Salahs Rolle sprach, erläuterte ein Kommentator, warum es auch für Russland besser wäre, wenn der Top-Stürmer nicht auf der Bank bleibt.

    Ägyptens Nationaltrainer Héctor Cúper sagte im Vorfeld des Spiels: „Jeder Trainer hat seine Strategie und seine Philosophie. Salah steht nicht allein auf dem Platz. Es wäre toll, wenn sich die russische Elf auf ihn konzentrieren würde (…) Salah ist bereit zu spielen. Er ist ein notwendiges Element unseres Teams.“

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    „Salah ist einer der besten Spieler der Welt, er zählt zu den Top 10. Er ist nicht nur talentiert, sondern auch bescheiden. Für mich ist es äußerst wichtig, dass er für die Mannschaft arbeitet. Salah ist ein Spieler, der sich beschleunigen kann. Wir können uns auf ihn verlassen. Salah ist zwar keine Erfolgsgarantie im Spiel gegen Russland, dabei aber unsere Waffe in diesem Spiel“, sagte der Coach.

    „Wir wissen, wie wichtig das Spiel gegen Russland ist. Wir müssen diese Mannschaft unbedingt besiegen. Wir haben unseren Weg bereits gewählt und werden hoffentlich drei Punkte im Spiel gegen Russland holen“, betonte Cúper laut einem Sputnik-Reporter.

    Wie die russische Zeitung „Sport-Express“ am Dienstag berichtete, wurde der Name Salah auch während der Pressekonferenz des russischen Nationaltrainers Stanislaw Tschertschessow immer wieder erwähnt. Diese sagte, er wünsche, dass Salah gesund sein werde.

    Igor Rabiner, Kommentator der Zeitung, schrieb: „Aus meiner Sicht hat Tschertschessow absolut Recht – nicht nur im abstrakten, sondern auch im völlig konkreten Sinne (…) Gegen Uruguay war Ägypten ein geeintes, hartes, diszipliniertes und geschlossen stehendes Team, das sich darüber im Klaren war, dass niemand das Spiel im Alleingang entscheiden wird. Mit Salah wird indes die Verantwortung bei jedem Spieler umverteilt und zu einem großen Teil auf den Spitzenmann übertragen. Anders kann es einfach nicht sein.“

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    „Ich möchte also“, schrieb der Zeitungskommentator, „dass Salah gegen Russland spielt. So wäre es für uns jedenfalls besser. Dann wird der Gedanke, dass Ägypten ohne Salah kaum etwas wert sei, nicht einmal im Unterbewusstsein unserer Kicker sitzen.“

    Generell zeigte sich der Kommentator optimistisch: „Ägypten ist zwar kein Saudi-Arabien, aber auch kein Spanien und kein Brasilien. Die Ägypter sind besiegbar. Bei der aktuellen Tabellenlage darf man sogar Unentschieden gegen sie spielen, obwohl es für unsere Fußballer keineswegs empfehlenswert wäre, daran zu denken.“

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    Analyse, Favorit, Spiel, Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, Ägypten, Russland
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