15:49 23 Juli 2018
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    Spieler der russischen Nationalelf Artjom Dsjuba feiert seinen Tor gegen Spanien beim Fußball-WM 2018

    Einstich an Dsjubas Unterarm: Sbornaja-Arzt muss Foto erklären

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    Beim Spiel gegen Spanien am Sonntag ist der russischen Nationalmannschaft erstmals in ihrer Geschichte der Einzug ins Viertelfinale einer Fußbal-WM gelungen. Gleich darauf tauchten jedoch in sozialen Netzwerken Bilder von Artjom Dsjuba auf, die für viel Aufsehen sorgten. Der Grund war ein kleiner Einstich am linken Arm des russischen Stürmers.

    Das Foto wurde später von Medien aufgegriffen. Manche Nutzer waren hellauf begeistert: Denn sie sahen darin einen handfesten Beweis für Russlands Staatsdoping. „Ich hab es euch doch verdammt nochmal gesagt!“, twitterte der User Comrade Robbo schadenfroh.

    Der Arzt der russischen Nationalmannschaft Eduard Besuglow erklärte jedoch: Die Einstichwunde habe mit Doping nichts zu tun. Um den Zustand der Spieler zu kontrollieren, müssten regelmäßige Blutproben gemacht werden.

    „Das sind routinemäßige Maßnahmen, die es uns ermöglichen, die Belastungstoleranz und die Regenerationszeit zu kontrollieren sowie Muskelverletzungen zu verhindern“, so Besuglow.

    Zuvor hatte die Fifa bekannt gegeben, dass bei den russischen Nationalspielern keine Verletzungen gegen Doping-Regeln festgestellt worden seien. Die Fifa-Ermittlung war dabei gemeinsam mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) durchgeführt worden. Die Wada unterstützte anschließend die Schlüsse des Fußballverbands.

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    Tags:
    Vorwürfe, Arzt, Nationalmannschaft, Dementi, Fußball, Doping, Fußball-WM, Fußball-WM 2018, FIFA, Artjom Dsjuba, Russland
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