01:35 17 Dezember 2018
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    Deutscher Extrem-Radsportler führt weltlängstes Rennen an

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    Nikolaj Jolkin
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    © REUTERS / Denis Klero/Red Bull Content Pool

    Auf dem Weg von Moskau nach Wladiwostok haben er und fünf weitere Ultradistanzcyclisten in drei Wochen bereits 7.655 Kilometer zurückgelegt. Es bleiben nur noch zwei Etappen, etwa 1500 Kilometer.

    In der Nacht vom 13. auf den 14. August endete die 13., vorvorletzte und längste „Royal“-Etappe der Red Bull Trans-Siberian Extreme 2018 – 1368 Kilometer von Tschita nach Swobodny am Amur. Wegen Schmerzen im Knie schied der Russe Wladimir Gussew aus dem Rennen aus. Auch der Spanier Patricio Doucet konnte das Ziel nicht erreichen. Sieger der „königlichen“ Etappe wurde der Deutsche Pierre Bischoff, der es in 49 Stunden, 46 Minuten und 35 Sekunden schaffte und eine Scherzkrone bekam.

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    Man sei natürlich müde, sagte er im Sputnik-Telefoninterview, weil man sich angestrengt habe, aber sonst sei alles o.k. „Ich habe mich gut erholt und muss mir keine Sorgen machen.“

    Auf die Frage, ob es ihm schwer fiel, die ganze Zeit an der Spitze des Rennes zu fahren, meinte der gebürtige Duisburger, er sei es von den Ultraradrennen, die er in seinem Leben gefahren sei, gewohnt, mit dem Team hinter ihm auf der Strecke zu sein.

    Bei einem Etappenrennen achtet der Extremsportler darauf, „dass man die eigenen Kräfte gut einteilt und den Kopf fit hält, um konzentriert zu fahren, damit keine Unfälle passieren.

    Bei einem Zwischenhalt am Baikalsee hat der Wahltiroler die Gelegenheit genutzt, dort zu baden. Ist das Leben wohl gelungen? „Es soll schließlich Glück bringen.“

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    Extremsport, Radrennen, Red Bull, Russland
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