01:10 15 November 2018
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    Marathon in Berlin: Kenianer Kipchoge knackt Weltrekord

    Marathon in Berlin: Kenianer Kipchoge knackt Weltrekord – und kassiert ordentlich

    © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
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    Der Kenianer Eliud Kipchoge hat beim Berlin-Marathon einen neuen Weltrekord aufgestellt. Nur 2:01:40 Stunden brauchte er bis zum Ziel.

    Athleten aus Kenia dominieren traditionsweise den Marathon. Kipchoge konnte neben dem Sieg auch noch den Weltrekord knacken — und damit viel Geld verdienen.

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    Der 33-Jährige benötigte nur 2:01:40 Stunden für die Strecke und war damit 1:17 Minuten schneller als der bisherige Rekordhalter — sein Landsmann Dennis Kimetto. Dieser hatte im Jahr 2014 ebenfalls in Berlin 2:02:57 gebraucht.

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    Für diesen Erfolg kann sich Kipchoge nun über ein ordentliches Preisgeld freuen. Der Sieg bringt ihm insgesamt 120.000 Euro. 40.000 Euro erhält er für den ersten Platz, 50.000 für die neue Bestmarke und 30.000 Zeitbonus, weil er unter 2:04 Stunden blieb.

    Neben der Summe kann der Kenianer zudem einen Eintrag in den Marathon-Geschichtsbüchern vorweisen. Denn er ist der erste Läufer, der die klassischen 42,195 Kilometer unter 2:02 Stunden geschafft hat.

    „Das war hart. Aber wir hatten einen genauen Plan, dem habe ich vertraut (…) ich konnte auch gar nicht anders, als es durchzuziehen. Ich bin unendlich dankbar, den Weltrekord im dritten Anlauf in Berlin endlich geschafft zu haben”, sagte der Afrikaner anschließend im ARD-Interview.

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    Tags:
    Weltrekord, Marathon, Berlin