01:20 21 Oktober 2018
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    Khabib Nurmagomedov, left, punches Conor McGregor during a lightweight title mixed martial arts bout at UFC 229 in Las Vegas, Saturday, Oct. 6, 2018.

    Khabib kann ohne UFC-Gürtel bleiben

    © AP Photo / John Locher
    Sport
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    Dem russischen Sportler Khabib Nurmagomedov kann laut UFC-Präsident Dana White der UFC-Gürtel im Leichtgewicht wegen des Zwischenfalls nach dem Kampf mit dem Iren Conor McGregor verweigert werden.

    „Ich kann nicht sagen, dass dies 100-prozentig nicht passieren wird“, sagte White auf einer  Pressekonferenz, die im UFC-YouTube-Kanal veröffentlicht ist.

    Allerdings sei im Saal der Gouverneur des US-Bundesstaates Nevada gewesen, und er habe dann den Raum rasch verlassen müssen. Daher werde der Sportausschuss von Nevada „diesen Vorfall bestimmt ernst nehmen“. 

    „Deshalb sollte sich Khabib nicht wegen mir Sorgen machen, sondern wegen ihm“, so der UFC-Präsident.

    Sollte Nurmagomedov für längere Zeit gesperrt werden, würde UFC gezwungen sein, ihm den Titel zu verweigern, so White.  „Es wird definitiv Strafen geben, möglicherweise auch Verbote für USA-Besuche." Er gab zu, dass er wegen des Vorfalls sehr enttäuscht gewesen sei.

    Schlägerei nach dem Kampf

    Im Anschluss an den Kampf eskalierte die Situation: Khabib sprang in die Zuschauermenge und löste eine wüste Schlägerei mit dem Team McGregors aus. Mehrere Personen stürmten zudem auf das Octagon und attackierten McGregor.

    Wegen der Schlägerei hat sich der UFC-Präsident Dana White geweigert, Khabib den Siegergürtel zu geben. Zudem hatte er erklärt, dass die Auszahlung des Preisgeldes in Höhe von zwei Millionen Dollar gestoppt sei, bis der Vorfall untersucht sei. 

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    Tags:
    UFC, Khabib Nurmagomedov, Dana White, Conor McGregor, Nevada