11:23 23 Februar 2020
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    Beim jährlichen Ekiden-Wettbewerb in der japanischen Stadt Fukutsu, Präfektur Fukuoka, ist es zu einem kontroversen Vorfall gekommen. Eine Teilnehmerin hat sich ein Bein gebrochen und ist Hunderte Meter zum Finish auf allen vieren gekrochen, schreibt die japanische Zeitung „The Asahi Shimbun“.

    Das Unglück ereignete sich demnach am 21. Oktober während des Qualifikationslaufes für die Marathonstaffel, die insgesamt 42,195 Kilometer beträgt. Die Sportlerin Rei Iida vom Iwatani Sangyo-Team, die  den 3,6 Kilometer langen zweiten Abschnitt der Strecke gelaufen war, verletzte sich schwer. Sie kroch jedoch ungefähr 200 bis 300 Meter auf blutenden Knien, um den Stab ihrer Mannschaftskameradin zu übergeben, die sie weinend am Ziel erwartete.

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    Dem Blatt zufolge löste der Vorfall neben Bewunderung für die Leistung der Athletin auch scharfe Kritik an den Organisatoren aus, die Iida nicht sofort nach der Verletzung aus dem Rennen genommen hatten. Als die Frau sich das Bein gebrochen hatte, versuchte ihr Trainer, den Kampfrichter zu erreichen. Als ihm das gelungen war, befand sich die Läuferin allerdings schon fast am Ziel.

    Nach dem Finish wurde Iida in ein Krankenhaus gebracht, so die Zeitung. Sie werde drei bis vier Monate für ihre Gesundung brauchen.

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