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04:49 24 Juli 2019
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    Ski-WM in Seefeld

    Österreichs Ski-Chef zum Doping-Skandal: „Auch deutsche Athleten betroffen“

    © Sputnik / Alexander Wilf
    Sport
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    Der österreichische Skiverbandspräsident Peter Schröcksnadel hat gegenüber Medien den jüngsten Doping-Skandal bei der Nordischen Ski-WM in Österreich kommentiert. Dabei wies er auf die Verantwortlichen in Deutschland hin.

    Gegenüber dem „Kurier“ sagte er wörtlich: „Die Zentrale ist schon in Deutschland, aber auf die Österreicher wird jetzt hingehaut.“ Die Weltmeisterschaft in Seefeld ist ihm zufolge ein guter Aufhänger.

    „Aber die Gauner sitzen schon woanders“, fügte er hinzu.

    Ferner teilte er mit, dass es in seinem Land keine Dopingzentrale gebe. „Die ist, wie man sehen kann, im Ausland.“

    Zuvor hatte er gegenüber dem ORF erklärt:

    „Ich habe auch gehört, es sind scheinbar auch deutsche Athleten betroffen, deutsche Ärzte betroffen.“

    Man könne „das nicht immer auf das kleine Österreich abschieben“.

    Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), Alfons Hörmann, wies bereits gegenüber dem ZDF die Vorwürfe aus Österreich zurück: „Was er da versucht darzustellen oder zu antizipieren, entspricht schlichtweg nicht der Wahrheit. Ich kann es nur als wenig gelungenes Ablenkungsmanöver von den eigenen Unzulänglichkeiten im ÖSV werten.“

    Bei einer Razzia des österreichischen Bundeskriminalamtes waren am Mittwoch sieben Personen festgenommen worden. Fünf davon sind Sportler. In Erfurt wurden zugleich der Arzt Mark Schmidt und ein mutmaßlicher Komplize inhaftiert.

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    Tags:
    Sportler, Razzia, Doping, Alfons Hörmann, Peter Schröcksnadel, Deutschland, Österreich