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04:41 24 Juli 2019
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    Der FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache (Archivbild)

    Heinz-Christian Strache (FPÖ) hält Haftstrafen für Dopingsünder für realistisch

    © Sputnik / Alexej Witwizkij
    Sport
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    Ilona Pfeffer
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    Der österreichische Vize-Kanzler und Sportminister lobte am Mittwoch die Arbeit der Ermittlungsbehörden und der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA). Österreich habe die schärfsten Gesetze, die den Richtern konsequente Verurteilungen der Dopingsünder ermöglichten.

    Vor dem Hintergrund des jüngsten Dopingskandals bei der Ski-WM im österreichischen Seefeld und der Festnahme und Überführung der Dopingsünder zeigte sich Österreichs Vize-Kanzler und Sportminister Heinz-Christian Strache insgesamt zufrieden. Dem Österreichischen Ski-Verband (ÖSV) mache er keine Vorwürfe und die Ermittlungsbehörden und die NADA hätten sehr gute Arbeit geleistet.

    „Für mich hat Doping keinen Platz im Sport. Volle Aufklärung hat zu passieren“, betonte Strache am Mittwoch im Pressefoyer nach dem Ministerrat.

    Österreich habe die schärfsten Gesetze der Welt, die den Richtern eine konsequente Verurteilung der Dopingsünder ermöglichten. „Viele im Sport haben gar nicht das Bewusstsein, dass wir die schärfsten Gesetze haben“, so der FPÖ-Politiker. Nach österreichischem Recht sind bei Sportbetrug Haftstrafen von bis zu zehn Jahren vorgesehen. Eine weitere Verschärfung der Gesetze hält Strache nicht für notwendig. Er wünsche sich ähnlich strenge Gesetze und Antidopingagenturen nach österreichischem Vorbild auch in anderen Ländern, sagte der Minister.

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    Tags:
    Ski-Langlauf, Dopingskandal, Haftstrafe, Doping, Freiheitspartei Österreichs (FPÖ), WADA, Heinz-Christian Strache, Österreich