11:50 23 März 2019
SNA Radio
    Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB)

    DFB-Präsident bricht Interview ab, weil ihm Frage nicht passt – Netz spottet

    © AFP 2018 / Thomas SAMSON
    Sport
    Zum Kurzlink
    8475

    Mit dem Abbruch eines TV-Interviews für die Deutsche Welle hat Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), für einen großen Eklat gesorgt. Das Verhalten des 57-Jährigen stößt in den sozialen Netzwerken auf Empörung und Spott.

    Im Vorfeld des anstehenden FIFA-Treffens in Miami gab Grindel der Deutschen Welle ein Exklusiv-Interview. Nach etwa 15 Minuten fing der frühere CDU-Politiker an, die Nerven zu verlieren, und als Journalist Florian Bauer auf ein angebliches 25-Milliarden-Angebot an die Fifa zu sprechen kam, entledigte sich Grindel seines Mikrofons und ging weg.

    Florian Bauer: „Darf ich jetzt die 25 Milliarden nun noch einbringen?“

    Reinhard Grindel: „Nein.“

    Florian Bauer: „Das habe ich doch inhaltlich bisher noch nicht gefragt.“

    Reinhard Grindel: „Herr Bauer, komm, wir lassen es.“

    Die Deutsche Welle hat die Abbruchszene auch via Twitter verbreitet:

    In den sozialen Medien gab es sofort zahlreiche Reaktionen zu dieser Szene.

    Mehrere User setzten Grindel den Hut des berühmten Pegida-Demonstranten aus dem vorigen Sommer auf:

    Die anderen erinnerten sich an die berühmten Szenen aus dem Loriot-Sketch.

    Die Passage „Herr Grindel, Herr Grindel, Herr Grindel“ wollen nun einige sogar als einen Klingelton.

    Die User riefen sogar Hashtag #grindelleavingthings ins Leben.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Angebot, Interview, Eklat, FIFA, Deutscher Fußball-Bund (DFB), Reinhard Grindel, Deutschland