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12:57 22 Juli 2019
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    Tyson Fury (Archiv)

    Deutscher Boxer Schwarz kämpft gegen Klitschko-Bezwinger Fury

    © AFP 2019 / Harry How/Getty Images
    Sport
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    Der deutsche Schwergewichtsboxer aus Magdeburg, Tom Schwarz, tritt gegen Klitschko-Bezwinger Tyson Fury an. Eine entsprechende Mitteilung des englischen Boxers bestätigte der Magdeburger SES-Stall am Sonntag.

    Wie die dpa mit Verweis auf die Mitteilung berichtet, soll der Boxkampf am 15. Juni in Las Vegas stattfinden. Der 24-jährige Schwarz hat seine bisherigen 24 Profikämpfe allesamt gewonnen, davon 16 durch K.o.

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    Fury hat von 28 Kämpfen 27 gewonnen. Das letzte Duell gegen WBC-Weltmeister Deontay Wilder aus den USA endete remis.

    Der 30-jährige Brite war 2015 in die Schlagzeilen geraten, als er den Ukrainer Wladimir Klitschko besiegte und ihm die Titel der Verbände IBF, WBO und WBA (Superchampion) entriss. Kurze Zeit später verlor er sie allerdings wegen Dopings.

    Für Fury ist es der erste Kampf nach Abschluss eines 91 Millionen Euro schweren Vertrags mit dem US-TV-Bezahlsender ESPN+. Der Kontrakt erstreckt sich über fünf Kämpfe. Wie dpa berichtet, wurde Schwarz als Gegner gewählt, weil der Deutsche in der WBO-Rangliste als Nummer zwei geführt wird.

    Fury ist Vierter und könnte mit einem Sieg seinen als Nummer eins platzierten Landsmann Dillian Whyte herausfordern. Anschließend wäre der Weg frei für einen WM-Kampf gegen den aktuellen Superstar und Weltmeister Anthony Joshua. Der Brite besitzt zudem die Titel von IBF und WBA (Super) sowie den weniger bedeutsamen IBO-Gürtel.

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    Der frühere Junioren-Weltmeister Schwarz zeigte sich bereit für diesen Kampf.

    „Das ist die größte Chance meines Lebens“, erklärte er im MDR.

    Er wolle den Sieg nicht für sich, sondern „für Deutschland und für meine Familie“.

    Promoter Ulf Steinforth ergänzte: „Tom hat rein gar nichts zu verlieren. Sonst hätten wir dem Kampf nicht zugestimmt.“

    Laut dem SES-Chef ist Fury „eigentlich die Nummer eins von allen“.

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    Tags:
    Kampf, Box, Wladimir Klitschko, Großbritannien, Deutschland