16:35 21 Oktober 2020
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    Laut eigener Aussage hat der Ex-DFB-Chef Reinhard Grindel seine Ämter beim Fußballweltverband Fifa und der Europäischen Fußball-Union Uefa niedergelegt, meldet das Portal des TV-Kanals ntv.

    Knapp eine Woche nach dem Rücktritt vom Posten des Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erfolgt damit auch der Rücktritt  vom Posten des Uefa-Vizepräsidenten und von der Mitgliedschaft im Fifa-Council, so die Meldung.

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    Seine Entscheidung teilte der 57-Jährige in einer persönlichen Erklärung mit. Darüber hinaus habe er den Uefa-Chef, Aleksander Ceferin, diesbezüglich durch einen Brief informiert.

    Aufgrund von mehreren Fehltritten und der daraus resultierenden (Medien-)Kritik hatte Grindel bereits vor acht Tagen seinen Posten als DFB-Präsident geräumt. 

    In Bezug auf die Medien hat er nun Stellung bezogen: „Die öffentliche Berichterstattung hat jedes Maß verloren. Durch die verspätete Meldung der Annahme eines Geschenks habe ich Spekulationen entfacht, gegen Regeln der Good Governance verstoßen zu haben.“

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    Seiner Aussage nach soll es jedoch „keinerlei Unrechtsvereinbarung und keinerlei Beeinflussung“ mit Blick auf seine Person gegeben haben. 

    „Es war eine unerklärliche Arglosigkeit von mir, dieses Geschenk nicht sofort den zuständigen Compliance Beauftragten zu melden“, so Grindel. 

    Damit übernehme er nun „die Verantwortung auf nationaler und internationaler Ebene“. 

    Außerdem fügte der Ex-DFB-Chef hinzu: „Es geht mir vor allem darum, den guten Ruf der Uefa zu schützen. Außerdem möchte ich den Weg der FIFA zu mehr Transparenz und Good Governance nicht belasten.“ 

    Das Mandat von Grindel bei der Uefa lief noch bis 2021, bei der Fifa bis 2023. In diesem Zusammenhang kann nur der Kongress aller Uefa-Mitglieder über eine Neubesetzung beider Posten entscheiden.

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    Tags:
    Kongress, Uhr, Transparenz, Posten, Geschenk, Berichterstattung, Kritiker, Kritik, Medien, Beeinflussung, Spekulationen, Fußball, Amt, Rücktritt, Deutscher Fußball-Bund (DFB), UEFA, FIFA, Aleksander Ceferin, Reinhard Grindel, Europa, Deutschland