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    Jewgeni Kusnezow während des Spiels um WM-Bronze, Mai 2019

    Sperre für Eishockey-Star Kusnezow: Russlands Nationaltrainer sieht die Lage als „hässlich“

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    Der Cheftrainer der russischen Eishockey-Nationalmannschaft, Alexej Kudaschow, hat die Situation um den Stürmer der Sbornaja sowie des US-amerikanischen NHL-Clubs „Washington Capitals“ Jewgeni Kusnezow kommentiert.

    Der internationale Eishockeyverband IIHF sperrte Kusnezow wegen eines Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre bis zum 12. Juni 2023. Im Rahmen einer Dopingkontrolle bei der Weltmeisterschaft in der Slowakei am 26. Mai wurde bei dem 27-jährigen Sportler Kokain-Missbrauch festgestellt, teilte der Verband am Freitag mit.

    Laut einer IIHF-Quelle verliert der Stürmer seine Bronzemedaille der diesjährigen Weltmeisterschaft und wird bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking nicht antreten dürfen.

    Kommentar des russischen Nationalcoaches

    „Diese Situation ist unangenehm und hässlich“, sagte Kudaschow am Samstag in St. Petersburg vor der Presse.

    Er betonte, dass nur Sportler, die „bei uns in der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL) spielen“, kontrolliert werden können. Man überprüfe sie und achte auf sie. Spieler, die zur Weltmeisterschaft von der nordamerikanischen National Hockey League (NHL) kämen, seien „nicht in unserer Kompetenz“.

    Verdächtiges Pulver

    Nach dem WM-Ende tauchte ein Video in sozialen Medien auf, das Kusnezow in einem Hotelzimmer zeigt: Der Sportler spricht am Telefon, auf dem Tisch vor ihm liegt weißes Pulver.

    Laut dem Stürmer entstanden die Aufnahmen vor einem Jahr in Las Vegas. Die NHL ermittelte zu dem Vorfall und erachtet die Sache für abgeschlossen, geht aus einem Statement auf der offiziellen Seite der Liga hervor.

    mo/gs/sna

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    Tags:
    Russland, Eishockey