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    Präsident der Mannschaft FC Bayern München Uli Hoeneß am 28. August 2019

    Nach vier Jahrzehnten: Hoeneß zieht sich beim FC Bayern zurück

    © AP Photo / Matthias Schrader
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    Es dürfte eine große Zäsur beim FC Bayern sein. Uli Hoeneß kandidiert Mitte November nicht wieder für das Präsidentenamt. Auch den Vorsitz des Aufsichtsrates will er aufgeben. Seine Nachfolge soll Herbert Hainer antreten.

    Jetzt ist es offiziell: Uli Hoeneß wird sich nach vier Jahrzehnten aus der Führungsspitze des FC Bayern München zurückziehen. Der 67-Jährige will am 15. November nicht wieder als Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters kandidieren. Seinen Vorsitz im Aufsichtsrat möchte er in der ersten Sitzung nach der Jahreshauptversammlung zur Verfügung stellen.

    Sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates wird Uli Hoeneß aber für die Dauer seiner Bestellung bis November 2023 weiterhin wahrnehmen. Das teilten die Münchner am Donnerstagabend mit.

    Der langjährige Adidas-Chef Herbert Hainer soll beide Spitzenämter von Hoeneß übernehmen. Der 65-Jährige fungiert aktuell bereits als Hoeneß' Stellvertreter im Aufsichtsrat.

    Schon zuvor hatte Hoeneß gesagt, dass er die persönliche Entscheidung am Ende eines „langen Prozesses“ getroffen habe.

    Am Freitag (12.30 Uhr) will er sich in einer Pressekonferenz in der Allianz Arena äußern.

    Hoeneß hatte zunächst am Mittwoch seine Präsidiumskollegen informiert, am Donnerstag teilte er dann seinen Entschluss dem Aufsichtsrat mit.

    Hoeneß begann vor über 40 Jahren als Manager beim Rekordmeister, 2009 wurde er erstmals zum Präsidenten gewählt. Der einstige Weltklassestürmer und Weltmeister von 1974 ist froh, dass er viele Weichen in seinem Verein gestellt hat. Neben Hainer hat er Ex-Kapitän Oliver Kahn (50) als designierten Nachfolger für Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (63) gewonnen, der Ende 2021 aufhören will.

    Mit Trainer Kovac, Sportdirektor Hasan Salihamidzic sowie den Vorständen Jan-Christian Dreesen und Jörg Wacker hatte Hoeneß schon zuvor etliche Positionen mit Leuten seiner Wahl besetzt.

    sb/ng/dpa

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    Rücktritt, FC Bayern, Uli Hoeneß