13:47 20 November 2019
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    US-Visakrieg geht weiter: Fußballclub Spartak Moskau bekommt Einreiseprobleme

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    Die USA haben den russischen Fußballspielern des Klubs Spartak Moskau nach Angaben des Klubbesitzers Leonid Fedun keine Visa zum Turnier „Florida Cup“ ausgestellt, das im Januar 2020 in der amerikanischen Stadt Orlando stattfinden soll.

    Aufgrund dieser Situation beabsichtige der Fußballverein, die Teilnahme am Freundschaftsturnier zu verweigern.

    „Leider gibt es Probleme mit der Visumbefürwortung. Obwohl wir Unterstützungsschreiben von den Organisatoren des Turniers und von der Orlando-Stadtverwaltung erhalten haben, gibt die US-Botschaft dennoch keine Visa. Höchstwahrscheinlich werden wir dieses Turnier ablehnen“, sagte Fedun am Sonntag gegenüber russischen Medien.

    Laut einer Quelle im Außenministerium Russlands leiden alle, einschließlich Vertreter der Kunst, Kultur und des Sports, unter dem Visakrieg der USA.

    „Die Vereinigten Staaten haben einen echten Visakrieg gegen Russland eingeleitet. <...> Visa werden entweder nicht ausgestellt oder zu einem Zeitpunkt ausgestellt, an dem die Veranstaltungen bereits in vollem Gange oder zu Ende sind. Dies ist eine offensichtliche Verwendung politischer Ressourcen“, sagte eine Quelle gegenüber Reportern.

    Im Oktober wurde bekannt gegeben, dass Spartak Moskau vom 15. bis 18. Januar an dem US-Turnier teilnehmen wird, wo der Verein gegen die brasilianischen Klubs Corinthians und Palmeiras sowie den kolumbianischen Atletico Nacional spielen sollte.

    Visa-Krieg mit den USA

    Schwierigkeiten in Visa-Fragen zwischen den USA und Russland gebe es seit langem. Russland habe den amerikanischen Kollegen mehrmals vorgeschlagen, sich auszusprechen und nicht nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zu agieren.

    Im September durften mehrere russische Abgeordnete nicht zur UN-Vollversammlung in die USA reisen. Sie erhielten keine Visa dafür.

    Die US-Erklärungen, wonach die Situation durch technische Schwierigkeiten verursacht worden sei, bezeichnete die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, als „unhaltbar“.

    Moskau ist laut dem russischen Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, bereit, den Visa-Krieg mit Washington auf der Grundlage der Gegenseitigkeit zu stoppen.

    aa/mt/sna

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    Einreiseverbot, Einreisevisa, Problem, Russland, Fußball, Spartak, Visum, USA