06:58 22 Januar 2020
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    Nach einem merkwürdigen 0:6, 0:6-Tennismatch auf der unteren ITF-Turnierebene ohne einen einzigen Punktgewinn für den Verlierer drohen Konsequenzen aufgrund mutmaßlicher Wettkampfmanipulation.

    Die Tennis Integrity Unit (TIU) hat die Partie in Doha zur Kenntnis genommen, will aber vorerst dazu nicht weiter Stellung nehmen. Das bestätigte die TIU, die für die Untersuchung von Korruption im professionellen Tennis zuständig ist, am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

    In der ersten Runde der Qualifikation des mit 15.000 Dollar dotierten ITF-Turniers in Doha hatte der Ukrainer Artjom Bahmet gegen Krittin Koaykul aus Thailand 0:6, 0:6 verloren.

    Im Internet kursieren Videos, auf denen zu sehen ist, dass Bahmet ein Tennis-Anfänger ist. Der Ukrainer war als Nummer 44 der Nachrückerliste noch in die Qualifikation gerutscht. Wie der Tennis-Weltverband bestätigte, gewann sein Gegner Koaykul in der Partie alle 48 gespielten Ballwechsel.

    ng/dpa

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    Korruption, Thailand, Ukrainer, Tennis