19:59 18 Januar 2020
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    Obwohl gegen Russland von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine vierjährige Sperre verhängt wurde, soll die Rodel-Weltmeisterschaft im Februar wie geplant im russischen Sotschi stattfinden.

    Dass Russland von der Welt-Anti-Doping-Agentur für vier Jahre gesperrt wurde und in dieser Zeit auch keine großen Sportveranstaltungen ausrichten darf, wurde international von vielen Seiten begrüßt. Wenn es sich organisatorisch nicht anders machen lässt, kann die Sperre aber offenbar umgangen werden. So im Fall der für Februar 2020 geplanten Rodel-Weltmeisterschaften im russischen Schwarzmeerort Sotschi.

    „Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass die Weltmeisterschaft in Sotschi im Februar wie geplant stattfinden wird“, sagte Christoph Schweiger, Exekutivdirektor des Weltrodelverbandes FIL, dem Deutschlandfunk.

    Das Urteil der WADA sei noch nicht rechtskräftig und werde es bis Februar wohl auch nicht sein, erklärte er. Aus den Reihen der nationalen Rodelverbände habe es überhaupt keine Proteste gegen die WM in Russland gegeben.

    Die Sanktionen gegen Russland könne er nachvollziehen, so Schweiger, sein Verband sei jedoch gegen pauschale Verurteilungen und wolle unschuldigen Sportlern die Chance lassen, bei Wettbewerben anzutreten.

    Für den Fall, dass das Urteil bis Februar doch rechtskräftig werden würde, wäre es möglich, dass die russischen Rodler im eigenen Land ohne russische Flagge und Nationalhymne antreten müssten.

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    Tags:
    Sotschi, Russland, WADA