09:16 26 Januar 2020
SNA Radio
    Sport
    Zum Kurzlink
    4773
    Abonnieren

    Die russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) ist mit dem Verbot von russischer Beteiligung an internationalen Sportveranstaltungen nicht einverstanden und wird dagegen eine Beschwerde beim internationalen Sportgerichtshof (CAS) einreichen. Dies berichten russische Medien am Donnerstag.

    Wie der Vorsitzende des Aufsichtsrats von RUSADA, Alexander Iwlew, gegenüber Reportern mitteilte, stimmte das Gremium gegen die Entscheidung der WADA. Denn eine Kollektivbestrafung sei gegenüber „sauberen“ Sportlern ungerecht. Eine ähnliche Meinung äußerte früher am Tag der russische Präsident Wladimir Putin bei der „Großen Pressekonferenz“.

    Iwlew fügte seinerseits hinzu, er rechne damit, dass Russland im „Ökosystem“ des internationalen Sports bleiben werde.

    Am 9. Dezember erklärte die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) RUSADA für nicht konform mit dem Anti-Doping-Kodex und schloss russische Sportler von der Teilnahme an großen Turnieren, darunter auch den Olympischen Spielen, aus. Der Beschluss wird 21 Tage später oder nach Begutachtung einer Berufung rechtskräftig.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Vernichtung in Auschwitz: Staatsverbrechen und logistisches Mordunternehmen
    Coronavirus in China: Infizierten-Anzahl steigt um ein Drittel
    Sicherheit in Europa ohne Russland unmöglich – Österreichs Außenminister
    Tags:
    Olympia, Olympia-Sperre, Sport, Doping, Russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA), RUSADA, Welt-Antidoping-Agentur (WADA), WADA