11:29 26 Oktober 2020
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    Die russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) ist mit dem Verbot von russischer Beteiligung an internationalen Sportveranstaltungen nicht einverstanden und wird dagegen eine Beschwerde beim internationalen Sportgerichtshof (CAS) einreichen. Dies berichten russische Medien am Donnerstag.

    Wie der Vorsitzende des Aufsichtsrats von RUSADA, Alexander Iwlew, gegenüber Reportern mitteilte, stimmte das Gremium gegen die Entscheidung der WADA. Denn eine Kollektivbestrafung sei gegenüber „sauberen“ Sportlern ungerecht. Eine ähnliche Meinung äußerte früher am Tag der russische Präsident Wladimir Putin bei der „Großen Pressekonferenz“.

    Iwlew fügte seinerseits hinzu, er rechne damit, dass Russland im „Ökosystem“ des internationalen Sports bleiben werde.

    Am 9. Dezember erklärte die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) RUSADA für nicht konform mit dem Anti-Doping-Kodex und schloss russische Sportler von der Teilnahme an großen Turnieren, darunter auch den Olympischen Spielen, aus. Der Beschluss wird 21 Tage später oder nach Begutachtung einer Berufung rechtskräftig.

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    Olympia, Olympia-Sperre, Sport, Doping, Russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA), RUSADA, Welt-Antidoping-Agentur (WADA), WADA