01:52 02 Dezember 2020
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    Der 40-jährige portugiesische Motorradpilot Paulo Gonçalves ist am Sonntag bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien tödlich verunglückt. Die traurige Nachricht gaben die Veranstalter auf der offiziellen Seite der Rallye bekannt.

    Der Sportler kam demzufolge auf der siebten Etappe von Riad nach Wadi al-Dawasir in Folge eines Sturzes ums Leben. Das Unglück geschah auf dem Streckenabschnitt nach 276 Kilometern.

    Ein Notruf war bei den Veranstaltern um 10.08 Uhr (Ortszeit, 8.08 MEZ) eingegangen. Nur acht Minuten später erreichte ein Hubschrauber den Fahrer, der nach einem Herzstillstand bewusstlos war. Nach Wiederbelebungsversuchen vor Ort wurde Gonçalves in ein nahes Krankenhaus gebracht. Dort konnte er nur noch für tot erklärt werden.

    Toby Price, der australische Motorradpilot und Sieger der Rallye Dakar 2019, sei hinter Gonçalves gefahren und habe ihn später auf dem Boden liegen gesehen, meldet die Nachrichtenagentur France-Presse unter Berufung auf den Rallye-Direktor David Castera.

    Foto vom Unglücksort publik gemacht

    Im Netz tauchte ein Foto auf, das offenbar kurz nach dem Unfall gemacht wurde. Darauf ist der portugiesische Pilot zu sehen, der inmitten einer Sandebene auf dem Boden liegt, sein Motorrad einige Meter von ihm entfernt.

    „Die gesamte Dakar-Karawane spricht den Freunden und Verwandten ihr aufrichtiges Beileid aus“, so die Veranstalter.

    Der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa zollte in einer auf seiner offiziellen Webseite veröffentlichten Mitteilung dem verunglückten Sportler Anerkennung und sprach dessen Familie sein Beileid aus.

    „Paulo Gonçalves starb, als er versuchte, den Traum zu verwirklichen, eine der härtesten und gefährlichsten Rallye in der Welt zu gewinnen.“

    Der Pilot sei bei der Veranstaltung „immer ein würdiger Vertreter Portugals“ gewesen.

    Paulo Gonçalves war 2013 Cross-Country-Weltmeister geworden. Er hatte sein Dakar-Debüt bereits 2006 absolviert und hatte bis zu seinem Tod insgesamt zwölf Mal teilgenommen. Viermal kam er dabei unter die Top 10. Bei der diesjährigen Auflage hatte er nach sechs Etappen auf Rang 46 gelegen.

    mo/mt/dpa

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    Tags:
    Motorrad, Saudi-Arabien, Portugal