14:46 10 August 2020
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    Der Sumo-Ringer mit dem Pseudonym Shobushi (bürgerlicher Name: Kiyotaka Suetake) ist am Mittwoch im Alter von nur 28 Jahren wegen mehrfachen Organversagens als Folge der Covid-19-Erkrankung gestorben, gab Japans Sumo-Verband (JSA) bekannt.

    Demnach lag er seit dem 8. April in Tokio im Krankenhaus und wurde seit dem 19. April auf der Intensivstation behandelt.

    Shobushi ist der erste Sumo-Ringer, der sich mit dem Virus infiziert hatte und der erste, der daran starb. Mehreren Berichten zufolge könnte der junge Sportler sogar das erste Todesopfer in Japan im Alter von 20 bis 29 Jahren sein.

    ​Shobushi war seit 2007 Profi und kämpfte in der vierthöchsten Division des japanischen Traditionssports.

    Corona in Japan

    Nach den neuesten Daten der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität (JHU) gibt es in Japan über 15.000 registrierte Infektionsfälle, mehr als 600 Menschen sind gestorben. 

    Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus wurde das vom 24. Mai bis 7. Juni in Tokio geplante Sommer-Turnier der Sumo-Ringer abgesagt. Auch die im Sommer in Japans Hauptstadt geplanten Olympischen Spiele wurden wegen der globalen Pandemie auf 2021 verlegt.

    pd/sb/dpa

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    Tags:
    Japan, Coronavirus, Sumo