16:15 28 November 2020
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    Geschäftsführer Christian Seifert wird die Deutsche Fußball Liga nach Ablauf seines Vertrages im Juni 2022 verlassen.

     „Dies sind anspruchsvolle Zeiten, die danach verlangen, Klarheit und Verlässlichkeit zu schaffen. Das gilt für die DFL als Ganzes und auch für meine beruflichen Ambitionen. Deshalb habe ich Herrn Peter Peters als Aufsichtsratsvorsitzenden darüber informiert, dass ich die DFL nach Ablauf meines Vertrages im Juni 2022 verlassen werde“, teilte Seifert in einer persönlichen Erklärung am Montag mit. Ferner erklärte er:

    „Diese Entscheidung ist bereits jetzt wichtig, damit der Aufsichtsrat frühzeitig die Möglichkeit erhält, diese Tatsache in Überlegungen zur künftigen Organisation der DFL GmbH einfließen zu lassen.“

    Er wolle in zwei Jahren ein neues berufliches Kapitel aufschlagen.

    „Bis dahin werde ich mich in meinen DFL-Funktionen auf die aktuellen und kommenden Herausforderungen selbstverständlich weiter mit größter Ambition und vollem Einsatz fokussieren“, sagte er.

    Zuerst hatte „Bild“-Zeitung berichtet, dass der Boss der Dachorganisation der 36 Proficlubs seinen am 30. Juni 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Peters als Aufsichtsratsvorsitzender der DFL GmbH soll am Sonntagabend das Präsidium und den Aufsichtsrat über die Entscheidung des 51 Jahre alten Seifert informiert haben.

    Seifert arbeitet seit 2005 bei der DFL und hatte in seiner Amtszeit beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Die Vermarktung der TV-Rechte stieg unter ihm von 400 Millionen Euro pro Saison auf mehr als eine Milliarde Euro. In der Corona-Krise gelang es, dass die Bundesligen als erste der großen Sport-Ligen weltweit mit einem DFL-Hygienekonzept den Spielbetrieb wiederaufnehmen konnte.

    ak/dpa/sb

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    Vertrag, Karriere, Fußball, Deutschland