10:01 09 Dezember 2019
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    F-16 Fighting Falcon

    Unerwünschtes „Eigentor“: Norwegischer Kampfjet schießt auf eigenen Wachturm

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    Ein Militärflieger F-16 hat bei einer Schießübung in Norwegen versehentlich einen eigenen Kontrollturm beschossen, wie die Agentur AP unter Berufung auf eine Erklärung der Luftstreitkräfte des Landes berichtet.

    Der Zwischenfall soll sich letzte Woche auf der Insel Tarva an der Westküste Norwegens ereignet haben. In der Nähe des Turmes hätten sich zu dem Zeitpunkt drei Menschen befunden, sie seien jedoch nicht verletzt worden. Nach Angaben der Luftstreitkräfte ist nur der Turm leicht beschädigt worden.

    Der Kampfjet sollte eigentlich ein etwa 500 Meter entferntes Ziel treffen, doch „irgendetwas lief schief“, so ein Sprecher der norwegischen Luftstreitkräfte. Er wollte keine weiteren Details des Zwischenfalls erläutern. Eine spezielle Kommission ermittle derzeit zu dem Vorfall.

    Die F-16 Fighting Falcon ist ein Mehrzweckkampfflugzeug, das ursprünglich von General Dynamics für die U.S. Air Force entwickelt wurde und seit 1993 von Lockheed Martin produziert wird. Zunächst als leichtes Jagdflugzeug entworfen, wurde die F-16 später zum Allwetter-Mehrzweckkampfflugzeug weiterentwickelt. Die F-16 soll noch bis mindestens 2017 in Produktion bleiben.

    Der große Exporterfolg der F-16 – insbesondere auch in kleinere Nato-Staaten – führte dazu, dass die Maschine heute noch von 27 Staaten eingesetzt wird.

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    Tags:
    Schießübung, Kampfjet, F-16, Norwegen