16:28 21 Februar 2018
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    DCNS-Chef Herve Guillou zeigt ein Modell des U-Bootes Shortfin Barracuda Block 1A

    Frankreich wird für 38 Milliarden US-Dollar zwölf U-Boote für Australien bauen

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    Ein vom Konzern DCNS geführte französische Konsortium hat bei einer Ausschreibung zum Bau von zwölf U-Booten für die Königliche Marine Australiens gewonnen. Die U-Boote würden für umgerechnet 38 Milliarden US-Dollar in der staatlichen Werft ASC in Adelaide gebaut, wie Australiens Premier Malcolm Turnbull am Dienstag dem TV-Sender ABC sagte.

    Nach russischen Angaben hatte das Konsortium von DCNS und Thales das U-Boot des Projekts Shortfin Barracuda Block 1A angeboten. Es handele sich um die dieselbetriebene Modifikation von Atom-U-Booten des Projekts Barracuda, die DCNS derzeit für die französische Marine baue, hieß es.

    An dem Wettbewerb hatten auch ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) mit dem Projekt 214 sowie das Konsortium der japanischen Unternehmen Mitsubishi Heavy Industries und Kawasaki Shipbuilding Corporation mit dem Projekt Soryu teilgenommen. Die Japaner galten als Favoriten des Rennens, stiegen aber aus dem Projekt aus. Experten vermuten, dass Tokio die Beziehungen zu Peking nicht belasten wollte.

     

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    Tags:
    U-Boote, Ausschreibung, Australien, Frankreich
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