08:35 09 Juli 2020
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    US-Raketenabwehr in Europa (57)
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    Die Entwicklung der neuesten Generation von Raketen, die gegen die Nato-Waffen, auch gegen den neuen Raketenschild, gefeit sind, steht in Russland kurz vor Abschluss, wie Jewgeni Serebrennikow, erster Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrates (Oberhaus), mitteilte.

    Wie er sagte, werden gerade diese Raketen an der Nordgrenze Russlands im Falle eines Nato-Beitritts Schwedens stationiert. Serebrennikow schloss eine Verstärkung der russischen Truppen an dieser Grenze ebenfalls nicht aus.

    Das Thema der zukünftigen Nato-Erweiterung hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow im Interview für die schwedische Zeitung „Dagens Nyheter“ angeschnitten. Wie der Minister meinte, würde Moskau einen Nato-Beitritt Schwedens „mit militärtechnischen Maßnahmen erwidern“. Wie aus der Allianz verlautete, liegt vorerst kein Beitrittsgesuch Stockholms vor. 

    Mehr zum Thema: Waffen-Premieren in Russland 2016: zu Land, zur See und im Weltraum

    Nach Ansicht von Experten könnte dabei von einer Verstärkung der russischen Truppen im Nordwesten die Rede sein. Moskau könnte unter anderem operativ-taktische Iskander-M-Systeme an die Grenze verlegen sowie Kampfschiffe und U-Boote der Ostseeflotte mit Kalibr-Raketen ausstatten.

    Die Nato hatte ihre Präsenz vor Russlands Grenzen in der letzten Zeit zusehends verstärkt. So kam es in den baltischen Ländern zu mehreren großen Militärübungen.

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    Tags:
    Iskander, NATO, Sergej Lawrow, Russland