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    Terminator-3: Eine Waffe, die die Nato fürchten muss – Medien

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    Zur Serie der in Russland entwickelten neuen Kampffahrzeuge gehört neben dem bereits bekannten Panzer T-14 Armata auch das Kampffahrzeug Terminator-3. Dies muss die Nato besonders fürchten, wie das US-amerikanische Magazin The National Interest schreibt.

    „Herstellervertreter des neuen Fahrzeugs legen bislang keine Einzelheiten offen – außer, dass es auf dem Armata-Fahrgestell basieren wird“, heißt es in dem Artikel.

    Wie das Militärjournal anmerkt, basieren die früheren Versionen der Kampffahrzeuge zur Feuerunterstützung von Panzern (russisch: BMPT) auf dem Fahrgestell des Panters T-72. „Die US-Armee besitzt kein direktes Äquivalent dieser Fahrzeuge. Am nächsten steht ihnen wohl der Kampfpanzer M3, aber das ist bestenfalls ein schlechter Vergleich“, so NI. Der BMPT Terminator-3 sei ebenso wie seine beiden früheren Versionen zur Unterstützung bei Feuergefechten gegen Panzer, aber auch gegen Infanterie in schwierigem Gelände geschaffen worden.

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    Da noch immer keine konkreten Daten über den Terminator-3 vorliegen, so die Ausgabe, werde er sicher Fahrgestell, Bordelektronik, Panzerung sowie einen aktiven Schutz analog dem T-14 Armata besitzen. Ebenso werde das Fahrzeug mit modernen Panzerabwehrraketen und einer schweren automatisch gesteuerten Kanonenbewaffnung ausgerüstet sein. „Dennoch darf mit voller Überzeugung angenommen werden, dass diese Maschine ein bedeutsamer Gegner auf dem Gefechtsfeld sein wird“, so der NI-Artikel.

    Der russische BMPT Terminator ist ein hochmoderner Begleitpanzer. Es werden Laser-Distanzmesser, Tag-, Nacht- und Wärmesichtgeräte beim Feuerleitsystem und das Navigationssystem GLONASS verwendet. Zusätzlich werden Daten verschiedener Sensoren genutzt. Auch die automatische Zielverfolgung ist möglich. Der Begleitpanzer kann theoretisch fünf Ziele gleichzeitig bekämpfen, weshalb er den Namen „Terminator“ erhalten hat.

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    Die Panzer der neuen Generation T-14 Armata wurden erstmals bei einer Militärparade auf dem Roten Platz gezeigt. Die wichtigsten Besonderheiten des Kampffahrzeuges sind der unbemannte Turm und die isolierte gepanzerte Kapsel für die Besatzung – sie steigern die Überlebenschancen für die Insassen. Die ersten Exemplare sollen bereits 2017 an die Armee ausgeliefert werden. Bis Ende 2025 sollen Russlands Streitkräfte etwa 2.500 Armata-Panzer erhalten.

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