18:48 22 August 2017
SNA Radio
    Drohne Zala Aero

    Erste Drohnen von Kalaschnikow bei Rüstungsausstellung KADEX in Kasachstan

    © Sputnik/ Igor Zarembo
    Technik
    Zum Kurzlink
    Russlands Waffenexporte (275)
    33096635

    Die Zala Aero Group, ein zum Kalaschnikow-Konzern gehörender Hersteller unbemannter Flugapparate, wird seine aktuellen Neuentwicklungen bei der Rüstungsausstellung KADEX-2016 in der kasachischen Hauptstadt Astana vorstellen, teilte der Pressedienst des Unternehmens am Dienstag mit.

    „Bisher wurden insgesamt mehr als 2.000 Zala-Drohnen gebaut. In großer Zahl gehören sie zur Ausrüstung der Kräfte des Innenministeriums und des Katastrophenschutzministeriums sowie anderer Sicherheitsstrukturen Russlands und haben ihre hohen Nutzeigenschaften unter Beweis gestellt“, so der Kalaschnikow-Generaldirektor Alexej Kriworutschko.

    Er ergänzte, dass eine Analyse der Nutzung und des Kaufs von Drohnen-Komplexen in der Welt ergeben habe, dass sie immer mehr auch in der zivilen Sphäre Anwendung finden würden.

    In früheren Meldungen hieß es, in Russland werde ein unbemannter Flugapparat auftauchen, der für den Einsatz als Munition modifiziert sei.

    Der Kalaschnikow-Konzern ist einer der wichtigsten Rüstungshersteller Russlands.  51 Prozent seiner Aktien gehören der staatlichen  Rüstungs- und Technologieholding Rostec. Die Erzeugnisse dieses Konzerns werden in 27 Länder exportiert. Sie sind weltbekannt unter den drei Produktmarken „Kalaschnikow“ – Waffen fürs Militär, „Baikal“ – Jagdgewehre und Waffen mit ziviler Zweckbestimmung sowie „Izhmash“ – Sportwaffen.

    Themen:
    Russlands Waffenexporte (275)

    Zum Thema:

    Rüstungsmesse in Astana: Modernisierter T-72-Panzer wird erstmals öffentlich gezeigt
    Russische Laser-Waffen mit sowjetischer Vorgeschichte
    Weltrekord: Russische Drohne hat längsten Flug-Atem
    Russlands Innenbehörde fordert Schutz strategischer Objekte vor Drohnen
    Tags:
    KADEX-2016, ZALA AERO GROUP, Kalaschnikow, Alexej Kriworutschko, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren